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Filme | Kritiken
  • German Horror Story | Film – Kritik: Lohnt sich die Horror-Anthologie? 

    German Horror Story

    TitelGerman Horror Story
    Genre Horror
    Jahr2025
    FSK16
    RegieDavid Brückner, Costel Argesanu, Jan Chmel, Marcel Flock, Daniel Flügger, Ferry Kaupisch, Shamila Lengsfeld, Kris Santa, Johannes Schärfke, Alois R. Knapps Torres, Ezra Tsegaye

    Heimkinostart: 24.07.2026

    Elf Kurzfilme aus Deutschland. Null Gründe, sie zu Ende zu schauen

    Horror-Anthologien leiden seit jeher unter demselben Fluch: ihrer eigenen Unberechenbarkeit. Sie sind ein volatiles Produkt aus Höhen und Tiefen. Aus brillanten Ideen und lieblosen Fingerübungen. Aus Geschichten, deren Schlusspointe noch lange nachhallt, und solchen, die ratlos verpuffen, sobald der Abspann beginnt. Dabei liegt genau darin ihre größte Stärke. Kurzgeschichten müssen keine Figuren über Stunden entwickeln, keine Welt aufbauen und keine komplizierten Handlungsfäden verknüpfen. Sie dürfen direkt in den Horror springen, eine einzige Idee verfolgen und sie mit einem fiesen Twist oder einer bitteren Allegorie auf den Punkt bringen. Paradox, aber wahr: Gerade die Kürze schenkt ihnen maximale Freiheit. Doch Freiheit allein reicht nicht. Es braucht den Mut, diese auszunutzen. Ohne gute Ideen bleibt am Ende oft nur eine zynische Pointe. Im schlechtesten Fall nicht einmal die. Und damit wären wir auch schon bei „German Horror Story“.

    German Horror Story Film 2025
    German Horror Story ©Ghost Pictures Filmproduktion / UCM.ONE

    Elf Regisseure. Elf Kurzfilme. Null Visionen. Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt – und genauso schnell wieder vergessen. Ganz im Stil von „Geschichten aus der Gruft“ oder, je nach Generation, „X-Factor: Das Unfassbare“ sitzt eine mysteriöse Gestalt vor ihrem Publikum und kündigt die finstersten Geschichten an, die sie kennt. Glauben sollte man ihr allerdings nicht. Denn was folgt, ist größtenteils unkreativ, schlecht umgesetzt und erschreckend einfallslos. Reptilienmenschen („Die ganze Wahrheit“), außerirdische Begegnungen („Das Artefakt“), oder sadistische Ex-Freunde („Verlier‘ nicht dein Gesicht“) – an klassischen Horror-Motiven mangelt es nicht. An Einfällen hingegen umso mehr. Gerade das macht die Enttäuschung umso größer. Ein Kurzfilm braucht keine klassische Exposition. Er darf mitten im Albtraum beginnen, einen einzigen verstörenden Moment festhalten und sein Publikum mit einer starken Pointe zurücklassen. Genau das gelingt Episoden wie „Böse Augen“ oder „Lichter“ jedoch nicht. Ob Werwolfgeschichte oder surrealer Lovecraft-Ausflug – beide Beiträge werden von hölzernem Schauspiel, furchtbaren Dialogen und einer erschreckenden Ideenlosigkeit erdrückt.

    Filmpodcast

    Der deutsche Genrefilm – zwischen KI-Animationen und Amateurvideo-Look

    Überhaupt wirkt „German Horror Story“ wie eine Sammlung unfertiger Amateurfilme. Fast jede Episode leidet unter einer Inszenierung, die eher an YouTube-Projekte erinnert als an ernst gemeinten Genrehorror. Und wenn sich doch einmal so etwas wie Stil ankündigt – etwa in „Echo aus der Tiefe“, dem einzigen animierten Beitrag –, wird schnell deutlich, dass hier sichtbar auf KI gesetzt wurde. Je offensichtlicher das wird, desto künstlicher und hässlicher wirkt das Ergebnis. Für einen kurzen Moment keimt trotzdem Hoffnung auf. „Nach der Dunkelheit kommt das Licht“ hebt sich allein deshalb vom Rest ab, weil der fast dreizehnminütige Beitrag erstmals aussieht wie ein echter Film. Nach all den Amateurvideos wirkt das Bild beinahe cineastisch – zumindest auf B-Movie-Niveau. Dazu kommt ein über weite Strecken sauber umgesetzter One-Take mit passabler Action. Doch auch hier endet jeder gute Eindruck an derselben Stelle wie zuvor: bei einer Geschichte, der außer einer halbwegs ordentlichen Schlusspointe nichts einfällt.

    German Horror Story Film 2025
    German Horror Story ©Ghost Pictures Filmproduktion / UCM.ONE

    So bleibt am Ende nur „Dein Video“ als kleinster Lichtblick. Nicht, weil die Episode gut wäre. Sie ist weiterhin billig gefilmt, spannungsarm und handwerklich schwach. Aber sie besitzt als einzige eine wirklich fiese Grundidee und einen Twist, der den Namen überhaupt verdient. Für einen halben Stern mehr reicht das trotzdem nicht. Denn wenn aus elf Kurzfilmen genau einer einen brauchbaren Einfall besitzt, ist das kein Hoffnungsschimmer mehr – sondern das deutlichste Urteil, das sich über diese Anthologie fällen lässt. Wer das nicht glauben will, sollte einfach mit „Das Artefakt“ beginnen. Bereits die erste Episode vereint nahezu jede Schwäche dieser Anthologie – ohne Gespür für Dramaturgie, Spannung, Dialoge, Schauspiel, Effekte oder Inszenierung. Kurz: Es fehlt an fast allem, was gutes Genrekino ausmacht. Wem das gefällt, der kann beruhigt weiterschauen. Für alle anderen ist bereits die erste Folge die bitterste Pointe von „German Horror Story“ – und ein weiterer Beleg dafür, wie leblos deutscher Genrehorror inzwischen oft geworden ist. Zum Glück endet der deutschsprachige Horrorfilm nicht an der deutschen Grenze.

    German Horror Story Film 2025
    German Horror Story ©Ghost Pictures Filmproduktion / UCM.ONE

    Fazit

    „German Horror Story“ beweist vor allem eines: Nicht jede Horrorgeschichte verdient es, erzählt zu werden. Der Versuch, dem deutschen Genrehorror neues Leben einzuhauchen, verdient Respekt. Das Ergebnis leider nicht. 

    Bewertung: 0.5 von 5.
  • Párvulos – Kinder der Apokalypse | Film – Kritik: So originell kann Zombie!

    Párvulos – Kinder der Apokalypse

    TitelPárvulos – Kinder der Apokalypse
    Genre Horror
    Jahr2024
    FSK16
    RegieIsaac Ezban

    Heimkinostart: 24.07.2026

    In der Apokalypse zählt nur die Familie

    Von der Premiere auf dem Fantasy Filmfest bis zur breiten Veröffentlichung kann es bei manchen Filmen schon einmal eine Weile dauern. So auch bei „Párvulos: Kinder der Apokalypse“, der dort bereits vor zwei Jahren das Publikum begeisterte und nun dank Lighthouse Entertainment seinen Weg ins Heimkino findet. Hinter dem Zombiefilm steht niemand Geringeres als Regisseur Isaac Ezban, der bereits mit seinen ambitionierten Werken wie „The Similars“ und „The Incident“ auf sich aufmerksam machte. Das Drehbuch zu „Párvulos: Kinder der Apokalypse“ schrieb er bereits 2016, überarbeitete es während der Corona-Pandemie jedoch noch einmal, um der Geschichte einen Hauch mehr Realismus zu verleihen.

    Párvulos - Kinder der Apokalypse Film 2024
    Párvulos – Kinder der Apokalypse ©Lighthouse Home Entertainment

    Neben dem Fantasy Filmfest feierte der Horrorfilm 2024 auch auf zahlreichen weiteren Filmfestivals Premiere und schaffte es in Mexiko sogar regulär in die Kinos. In „Párvulos: Kinder der Apokalypse“ begleiten wir die drei Geschwister Salvador (Farid Escalante), Benjamin (Mateo Ortega) und Oliver (Leonardo Cervantes), die abgeschieden im Wald leben und nach einer verheerenden Pandemie auf sich allein gestellt sind. Als sich eines Tages die junge Valeria (Carla Adell) zu ihnen verirrt, ist das erst der Anfang eines blutigen Albtraums. Denn im Keller ihres Hauses hüten die Geschwister ein düsteres Geheimnis.

    Filmpodcast

    Familie bis zum letzten Bissen

    Moderne Filme, die die Corona-Pandemie thematisieren, haben oft das Problem, dass sie sich selbst in diese ganz spezifische Zeitblase einsperren, die viele von uns am liebsten vergessen würden, und auch nur in diesem Kontext funktionieren. Regisseur Isaac Ezban umgeht das in „Párvulos: Kinder der Apokalypse“ geschickt, indem er Covid-19 nie namentlich erwähnt. Die Verbindung entsteht ausschließlich durch den Meta-Kontext, während Ezban die Parallelen zur Realität zu einer dystopischen Zukunft weiterspinnt, in der die Ängste vor kaum getesteten Impfstoffen Realität geworden sind und schließlich die Zombieapokalypse auslösen. Der Fokus richtet sich dabei jedoch weniger auf das Virus selbst als auf die Familiendynamik zwischen drei Geschwistern, die in dieser Welt ums Überleben kämpfen.

    Párvulos - Kinder der Apokalypse Film 2024
    Párvulos – Kinder der Apokalypse ©Lighthouse Home Entertainment

    Diese Konflikte können durchaus mal die Nerven strapazieren, so wie Familien es eben oft tun. Gleichzeitig wird die Beziehung der drei Geschwister aber auch zum Herzstück des Films und zu dem, was „Párvulos: Kinder der Apokalypse“ positiv aus der Masse der Zombiefilme hervorhebt. Ezban wechselt dabei immer wieder gekonnt zwischen humorvollen Familienmomenten und dem Ernst der Situation, in der der Zuschauer mit der Frage konfrontiert wird, wie weit man für das Wohl der eigenen Familie gehen würde. Die Antwort darauf fällt tragisch, düster und brutal aus. Unterstrichen wird das von der trostlosen, monochromen Farbpalette und den blutigen praktischen Effekten, die den Verfall dieser Welt eindrucksvoll einfangen. Und dennoch bleibt am Ende ein kleiner Funke Hoffnung zurück, der den melancholischen Schluss umso wirkungsvoller macht.

    Párvulos - Kinder der Apokalypse Film 2024
    Párvulos – Kinder der Apokalypse ©Lighthouse Home Entertainment

    Fazit

    „Párvulos: Kinder der Apokalypse“ erzählt keine klassische Zombiegeschichte, sondern ein düsteres Familiendrama vor dem Hintergrund einer Apokalypse. Isaac Ezban verbindet emotionale Konflikte mit starken praktischen Effekten und einer bedrückenden Atmosphäre. Nicht jede Idee geht vollständig auf, doch gerade die Geschwisterdynamik macht den Film zu einem der ungewöhnlicheren Vertreter des Genres.

    Bewertung: 3.5 von 5.
    Párvulos - Kinder der Apokalypse Film 2024 Amazon Prime Video
    Párvulos - Kinder der Apokalypse Film 2024 Amazon Prime Video
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  • 72 Hours | Netflix Film – Kritik: Jung, laut und erstaunlich alt

    72 Hours

    Titel72 Hours
    Genre Komödie
    Jahr2026
    FSK16
    RegieTim Story

    Starttermin: 24.07.2026 | Netflix

    Netflix lässt Kevin Hart alt aussehen 

    Wer heute wissen will, wie andere Generationen angeblich ticken, muss niemanden mehr kennenlernen. Ein paar Sekunden auf TikTok, Instagram oder Reddit reichen aus, und schon glaubt man, den Alltag von Menschen zu kennen, denen man im echten Leben vermutlich nie begegnet wäre. Das Internet verkauft diese Nähe als Fenster in fremde Lebenswelten. Tatsächlich blickt man aber meist nur in einen Spiegel aus Algorithmen, Trends und sorgfältig sortierten Klischees. Aus Begegnungen werden Schlagabtausche, aus unterschiedlichen Perspektiven Meme-Vorlagen. Der Generationenkonflikt existiert längst nicht mehr nur zwischen Menschen, sondern vor allem zwischen den Versionen ihrer selbst, die soziale Netzwerke täglich neu zusammenbasteln. Das Kino springt nur allzu gern auf diesen Zug auf. Statt die Reibung zwischen Boomern, Millennials und Gen Z wirklich zu untersuchen, recycelt es dieselben Karikaturen, die ohnehin schon seit Monaten durch sämtliche Feeds geistern. Die Älteren sind hoffnungslos aus der Zeit gefallen, die Jüngeren permanent online, ironisch und emotional überfordert. Es ist weniger eine Beobachtung unserer Gesellschaft als vielmehr der verzweifelte Versuch einer Branche, mit dem Zeitgeist Schritt zu halten. Je lauter nach Aktualität geschrien wird, desto schneller altern diese Geschichten. Am Ende erzählen sie nicht von Generationen, sondern von Autor*innen, die panische Angst haben, den Anschluss zu verlieren. Genau in diese Falle tappt auch Netflix mit „72 Hours“.

    72 Hours Netflix Film 2026
    72 Hours ©Netflix

    Eigentlich beginnt alles mit einem simplen Versehen. Werbemanager Joe (Kevin Hart) landet versehentlich im Gruppenchat einer Clique Anfang zwanzig. Für den Mann, dessen Karriere längst auf der Stelle tritt, scheint das die perfekte Gelegenheit, sich noch einmal neu zu erfinden. Also reist er den jungen Männern um den angehenden Bräutigam Mason (Mason Gooding) kurzerhand nach Miami hinterher und platzt mitten in deren ausufernden Junggesellenabschied. Was als peinlicher Versuch startet, Anschluss an die nächste Generation zu finden, eskaliert innerhalb von 72 Stunden völlig. Zwischen Yachten, Clubs und jeder Menge Alkohol gerät die Truppe erst mit der Polizei und schließlich mit einem Drogenkartell aneinander. Als Joe durch eine Kette absurder Missverständnisse selbst für einen gefürchteten Kartellboss gehalten wird, beginnt eine turbulente Flucht quer durch Miami.

    Filmpodcast Netflix

    Wenn sich „72 Hours“ genauso lange anfühlen

    „72 Hours“ weiß nie, für wen seine Figuren eigentlich geschrieben wurden. Joe wirkt, als hätte sich eine Gruppe Zwanzigjähriger vorgestellt, wie sich ein Mann über vierzig wohl verhält. Die Twentysomethings wiederum sprechen und handeln so, wie Menschen Mitte fünfzig glauben, dass junge Erwachsene sprechen und handeln. Niemand fühlt sich echt an. Alle wirken wie Schaufensterpuppen, denen man Begriffe wie „Bro“, „Vibe“ und „Cringe“ in den Mund gelegt hat. Dadurch fehlt jeder Szene das Fundament. Das Skript beobachtet keine Generationen, sondern bloß deren Klischeebilder. Das wäre zu verschmerzen, wenn es wenigstens in seiner Eigenschaft als Komödie funktionieren würde. Tut es aber nicht. Nahezu jede Pointe läuft ins Leere, weil sie auf den naheliegendsten Witz setzt – und selbst den hat man bereits im dutzendfacher Ausfertigung in anderen Filmen gesehen. Der Ältere versteht die Jugend nicht. Die Jugend nimmt nichts ernst. Geschlechtsteile hier. Rassistische Stereotype da. Mehr fällt dem Drehbuch kaum ein. Dabei lebt gute Satire gerade davon, Klischees gegen ihre Figuren zu wenden und sie dadurch bloßzustellen. „72 Hours“ macht das Gegenteil. Das Netflix Original glaubt an seine Stereotype. 

    72 Hours Netflix Film 2026
    72 Hours ©Netflix

    Zwischendurch versucht die Geschichte plötzlich, Herz zu zeigen. Im Mittelpunkt steht die Freundschaft zwischen Bräutigam Mason und seinem besten Freund, der sich mit aller Kraft dagegen stemmt, erwachsen zu werden. Eigentlich steckt darin ein spannender Gedanke. Irgendwann verändern sich Lebensentwürfe, Prioritäten und Freundschaften zwangsläufig. Nicht jede Beziehung überlebt diesen Wandel. Doch der Handlung gelingt es nie, daraus etwas Ehrliches zu machen. Stattdessen verlieren sich die Figuren in bedeutungsschweren Gesprächen, die klingen, als hätte jemand Kalendersprüche zu Dialogen umgeschrieben. Was berühren soll, wirkt künstlich. Was tiefgründig sein möchte, bleibt an der Oberfläche. Was bleibt, ist eine selten unterhaltsame Komödie, die ständig von Generationen spricht, aber keine einzige wirklich versteht. Zwischen Kartellchaos, müden Gags und einer Freundschaftsgeschichte, die mehr behauptet als erzählt, verliert sich „72 Hours“ so im sonnendurchfluteten Ambiente von Miami. Laut. Bunt. Und erstaunlich leer.

    72 Hours Netflix Film 2026
    72 Hours ©Netflix

    Fazit

    „72 Hours“ ist wie ein Trend, der schon vorbei war, bevor ihn Netflix entdeckt hat. Laut, hektisch und ständig auf der Jagd nach dem nächsten Gag – nur leider fast nie mit einem Treffer. 

    Bewertung: 1.5 von 5.
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  • Eine verworrene Wahrheit | Netflix Film – Kritik: Im Bann der Verschwörung

    Eine verworrene Wahrheit

    TitelEine verworrene Wahrheit
    Genre Thriller
    Jahr2026
    FSK12
    RegieDavid Victori

    Starttermin: 24.07.2026 | Netflix

    Netflix erklärt die zerstörerische von Verschwörungserzählungen

    Verschwörungserzählungen sind wie ein Tropfen Tinte in einem Glas Wasser. Anfangs scheint kaum etwas zu passieren. Die Flüssigkeit bleibt klar, nur feine Schlieren ziehen langsam ihre Bahnen. Doch je länger man zusieht, desto stärker färbt sich das gesamte Glas, bis von der ursprünglichen Klarheit nichts mehr übrig ist. Adrenochrom. Impfungen. Corona. Die Pharmaindustrie als Puppenspieler. Aus losen Behauptungen wächst ein Gedankengebäude, dessen Mauern von innen undurchdringlicher sind als jede Gefängniswand. Das eigentliche Schlachtfeld liegt dabei selten auf Demonstrationen oder in Kommentarspalten. Es steht mitten im Wohnzimmer. Zwischen Kaffeetassen, Familienfotos und dem Schweigen eines Sonntagnachmittags. Wo früher Meinungsverschiedenheiten endeten, beginnt plötzlich Feindbildarchitektur. Der eigene Sohn wird zum Schlafschaf erklärt, die Schwester zur Komplizin eines unsichtbaren Systems, der beste Freund zum Verräter an der Wahrheit. Genau in diese Wunde legt „Eine verschwommene Wahrheit“ den Finger.

    Eine verworrene Wahrheit Netflix Film 2026
    Eine verworrene Wahrheit ©Netflix

    Mit „Eine verschwommene Wahrheit“ zeigt Netflix, wie ein schleichender Wirklichkeitsverlust, befeuert von Paranoia und Falschinformationen, dafür sorgen kann, dass selbst das vertrauteste Gesicht irgendwann fremd wirkt. Verschwörungserzählungen haben eine ungeheure Kraft. Manche verlieren ihre Familie. Andere ihre Freiheit. Einige begehen sogar Verbrechen, weil sie überzeugt sind, gegen das Böse zu kämpfen. Vielleicht ist genau das die eigentliche Tragödie, die mit dem Glauben an satanische Geheimbünde, pharmazeutischen Massenmord und Zwangsimpfungen einhergeht. Nicht, dass Menschen an Lügen glauben. Sondern dass sie dabei ausgerechnet jene aus ihrem Leben verbannen, die sie einst am meisten geliebt haben. Verschwörungserzählungen reißen Familien selten mit einem Schlag auseinander. Sie nehmen zunächst nur einen Platz am Esstisch ein. Unsichtbar. Doch mit jedem Gespräch wächst das Misstrauen, bis Eltern und Kinder zwar dieselben Worte benutzen, aber längst nicht mehr dieselbe Wirklichkeit teilen. So auch bei Ruth (Verónica Echegui), die nach dem tragischen Tod ihrer Mutter in ihr Elternhaus zurückkehrt, um ihrem Vater Martín (José Coronado) beiseitestehen – doch der ist bereits tief im Wahn versunken.

    Filmpodcast Netflix

    Eine Prämisse, so real dass es wie eine wahre Geschichte wirkt

    Ruths Vater lebt inzwischen völlig abgeschottet und ist überzeugt, dass hinter nahezu jedem Ereignis eine verborgene Agenda steckt. Seine Weltsicht belastet das Verhältnis zu seiner Tochter von Beginn an. Gleichzeitig stößt Ruth auf Widersprüche rund um den Tod ihrer Mutter und beginnt zu hinterfragen, was in den letzten Wochen tatsächlich geschehen ist. Während sie nach Antworten sucht, betrachtet Martín jede ihrer Entscheidungen mit wachsendem Argwohn. In dem Glauben, dass auch sie längst manipuliert wird, zerfällt das gegenseitige Vertrauen Stück für Stück. Der Einstieg des spanischen Netflix Originals weckt zunächst echtes Interesse: Der schleichende Realitätsverlust eines Vaters und die daraus entstehende Sprachlosigkeit innerhalb einer kleinen Familie wirken greifbar, erschreckend und vor allem beängstigend plausibel. Gerade weil der Film sein Fundament in einem gesellschaftlichen Problem verankert, das längst nicht mehr nur Schlagzeilen schreibt, sondern an unzähligen Esstischen angekommen ist – wo der paranoide Blick auf die Welt tiefe Gräben durch die engsten familiären Bande zieht.

    Eine verworrene Wahrheit Netflix Film 2026
    Eine verworrene Wahrheit ©Netflix

    Doch genau dort, wo die Geschichte am meisten zu erzählen hätte, zieht sie sich leider wieder zurück. Statt die emotionale Zerreißprobe zwischen Vater und Tochter konsequent auszuleuchten, verliert sich das Drehbuch zunehmend in der Suche nach Antworten auf den Tod der Mutter. Das im Kern packende Familiendrama rückt merklich in den Hintergrund, während immer neue Ermittlungsstationen die Handlung bestimmen. Dadurch bleiben viele Konflikte bloße Behauptung, anstatt sich wirklich zu entfalten. Am Ende bleibt somit zwar ein eindringliches Schlussbild, das die zerstörerische Kraft von Verschwörungserzählungen treffend auf den Punkt bringt; der Weg dorthin folgt jedoch allzu oft bekannten Thrillerpfaden und lässt das deutlich spannendere Charakterdrama weitgehend ungenutzt. Was bleibt, ist eine starke Idee über die zerstörerische Kraft von Verschwörungen – aber eben auch ein Film, der selbst nicht tief genug gräbt.

    Eine verworrene Wahrheit Netflix Film 2026
    Eine verworrene Wahrheit ©Netflix

    Fazit

    „Eine verschwommene Wahrheit“ greift ein brisantes Thema auf, das längst nicht mehr nur in dunklen Ecken des Internets existiert, sondern mitten in Familien angekommen ist. Verschwörungserzählungen werden hier zum Auslöser eines schmerzhaften Vertrauensverlusts. Doch ausgerechnet die persönliche Tragödie dahinter bleibt zu oft an der Oberfläche.

    Bewertung: 2.5 von 5.
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  • Elize: Schatten einer Frau | Netflix Film – Kritik: Wenn True Crime im Dunkeln tappt

    Elize: Schatten einer Frau

    TitelElize: Schatten einer Frau
    Genre Thriller
    Jahr2026
    FSK16
    RegieFelipe Vellas

    Starttermin: 22.07.2026 | Netflix

    Netflix durchleuchtet den wahren Fall von Elize Matsunaga – und tappt dabei im Dunkeln

    Wahre Kriminalfälle werfen lange Schatten. Mit jedem Podcast, jeder Dokumentation und jeder Verfilmung werden sie wieder und wieder aufgearbeitet, neu zusammengesetzt, neu bewertet. Doch je häufiger dieselbe Geschichte den Weg zurück ins Licht sucht, desto größer wird das Dunkelfeld dazwischen. Die Wahrheit verschwindet hinter Perspektiven, Erinnerungen und Akten, Menschen werden zu Schlagzeilen, Täter und Opfer zu Projektionsflächen. Auch Netflix’ „Elize – Der Schatten einer Frau“ bewegt sich in diesem schimmernden Halbdunkel – und findet dort erstaunlich wenig, was über den bekannten wahren Fall hinausreicht. Alles beginnt mit Elize Matsunaga (Lorena Comparato), einer jungen Frau, die als Escort arbeitet, als sie dem verheirateten Milliardärserben Marcos Matsunaga (Henrique Kimura) begegnet. Er verlässt seine Ehefrau für sie, beide heiraten und träumen von einem gemeinsamen Kind. 

    Elize: Schatten einer Frau Netflix Film 2026
    Elize: Schatten einer Frau ©Netflix

    Während sich der Kinderwunsch immer weiter hinauszögert, wächst die Unsicherheit. Marcos schiebt die Schuld auf Elize, und Elize nimmt sie auf sich. Das anfängliche Liebesglück verkommt schnell zu einer fernen Erinnerung. Selbst als schließlich doch eine Tochter geboren wird, reißt die Abwärtsspirale nicht ab. Die Affären hören nie auf, Marcos bezahlt weiterhin für Sex – und Elize verliert sich immer tiefer in einer Beziehung voller emotionaler Abhängigkeit und Demütigungen. Als ihr Mann schließlich auch noch damit droht, ihr die gemeinsame Tochter wegzunehmen, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie erschießt Marcos, zerstückelt seinen Körper und entsorgt die Leichenteile. Aus einer toxischen Ehe wird ein spektakulärer Kriminalfall, der die Menschen bis über die Landesgrenzen Brasiliens hinaus erschütterte – und nun auch ein Netflix Film, der sich anfühlt wie der Schatten seines eigenen Falls. 

    Filmpodcast Netflix

    Eine wahre Begebenheit ohne neue Erkenntnisse

    True Crime lebt von der menschlichen Neugier. Wo ein Mord geschieht, dauert es selten lange, bis Schaulustige jedes Detail aufsaugen wollen. Wer war der Täter? Warum geschah es? Hätte sich alles verhindern lassen? Dokumentationen und Podcasts zerlegen solche Fälle in immer kleinere Einzelteile, rekonstruieren Abläufe, vergleichen Aussagen und suchen nach Widersprüchen. Ein Spielfilm könnte an dieser Stelle einen anderen Weg gehen. Er könnte dorthin vordringen, wo Akten enden und Gefühle beginnen. Genau das scheint „Elize – Der Schatten einer Frau“ anzustreben. Zumindest für einen Moment. Doch dieser Moment verfliegt. Elize weint, sie verzweifelt, sie schreit, sie blickt voller Angst auf eine Zukunft, die ihr zu entgleiten droht. All diese Emotionen ziehen über die Leinwand wie Schattenrisse an einer Wand. Man sieht ihre Reaktionen, doch niemals ihr Innerstes. Was in ihr zerbricht, welche Gedanken sie nachts wachhalten, wie sich Abhängigkeit anfühlt oder weshalb aus Verzweiflung tödliche Gewalt wird – all das bleibt im Dunkeln. „Elize – Der Schatten einer Frau“ beobachtet sie ununterbrochen und kommt ihr dabei doch keinen Schritt näher.

    Elize: Schatten einer Frau Netflix Film 2026
    Elize: Schatten einer Frau ©Netflix

    Marcos ergeht es kaum besser. Aus dem Milliardärserben wird vor allem der untreue Ehemann. Ein Mann, der betrügt, bezahlt, verletzt und kontrolliert. Mehr erfährt man über ihn kaum. Dabei lebt jede Beziehung von zwei Menschen, selbst dann, wenn einer von ihnen am Ende zum Täter und der andere zum Opfer wird. Doch Marcos erhält nie ein Gesicht, Elize keine wirkliche Tiefe. Beide bleiben Konturen. Vielleicht liegt genau darin die größte Schwäche. Wer eine Charakterstudie erzählen möchte, braucht Licht. Licht legt Widersprüche frei, macht Wunden sichtbar, offenbart das, was Menschen voreinander verstecken. Im Schatten dagegen verschwimmen Konturen. Dort gibt es nichts zu entdecken, weil alles verborgen bleibt. Und genau so fühlt sich dieser Film an. Er bewegt sich unentwegt durch die Dunkelheit, ohne jemals eine Lampe einzuschalten. Am Ende bleibt deshalb weder eine erschütternde Charakterstudie noch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit einem realen Verbrechen. Es bleibt die Blaupause eines bekannten Falls, sauber nacherzählt, emotional erstaunlich distanziert und letztlich kaum mehr als ein weiteres Kapitel in einer Geschichte, die Dokumentationen längst eindringlicher erzählt haben. Wahre Kriminalfälle werfen lange Schatten. Gute Filme wagen sich hinein und suchen nach den Menschen, die darin verschwunden sind. „Elize – Der Schatten einer Frau“ bleibt davor stehen – und wird selbst nur zu einem weiteren Schatten.

    Elize: Schatten einer Frau Netflix Film 2026
    Elize: Schatten einer Frau ©Netflix

    Fazit

    „Elize – Der Schatten einer Frau“ verspricht die Ausleuchtung eines komplexen Kriminalfalls, lässt die Zuschauerschaft am Ende aber weitestgehend im Dunkeln sitzen. 

    Bewertung: 2 von 5.
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  • Deseo – Verlangen | Netflix Film – Kritik: Netflix und die Kunst der lustlosen Erotik

    Deseo – Verlangen

    TitelDeseo – Verlangen
    Genre Romanze
    Jahr2026
    FSK16
    RegieTeresa Simone

    Starttermin: 17.07.2026 | Netflix

    Erotik à la Netflix – eher Drohung als Versprechen

    Wer „365 Days“ nicht gut findet, ist prüde. Wer „Fifty Shades of Grey“ zu hart findet, hat offenbar Angst vor Leidenschaft. Und wer „After“ für eine pseudoerotische Ansammlung von Instagram-tauglichen Beinahe-Nacktbildern hält, besitzt angeblich kein Gespür für sexuelles Begehren. Willkommen in der wunderbaren Welt vorgegaukelter Leidenschaft, in der ein schlecht geschriebenes Drehbuch plötzlich zur sexuellen Befreiung erklärt wird – solange irgendwo ein offenes Hemd, eine dramatische Geste und ein halbnackter Herrenpo im Gegenlicht stehen. Es ist die gleiche merkwürdige Logik, nach der jeder Kritiker, der einen Erotikfilm hinterfragt, offenbar ein frustrierter Zölibatär mit Notizblock und Moralpredigt sein muss. Als würde man einen schlechten Burger nur dann erkennen können, wenn man noch nie Hunger hatte. Ein bisschen Dominanz hier, ein bisschen Schlafzimmerästhetik da – und schon wird aus einer blassen Liebesgeschichte die nächste große sexuelle Revolution erklärt. Dabei hat „Babygirl“ mit Nicole Kidman bewiesen, dass weibliche Lust, Sexualität und Charaktertiefe kein Widerspruch sein müssen. Begehren darf chaotisch sein. Es darf unbequem sein. Es darf widersprüchlich sein. Aber es braucht mehr als eine toxische Aura und eine mit Weichzeichner zugekleisterte Kamera, die langsam über nackte Haut fährt. Genau an dieser Stelle stolpert nun „Deseo – Verlangen“ ins Schlafzimmer wie ein Mann, der nach drei Podcasts über Alpha-Energie glaubt, weibliche Lust verstanden zu haben – geschrieben von einer Frau wohlgemerkt –, und beweist, dass zwischen Lust und Lustprojektion ein gewaltiger Unterschied liegt. Schade nur, dass das Netflix Original ihn nicht kennt.

    Deseo – Verlangen Netflix Film 2026
    Deseo – Verlangen ©Netflix

    Die Theorie hinter der Kritik ist damit erzählt. Jetzt zum Beweisstück. „Deseo – Verlangen“ begleitet die erfolgreiche Anwältin Lucero (Ludwika Paleta), deren scheinbar perfektes Leben durch die Begegnung mit dem jungen Schwimmlehrer Matías (Óscar Casas) aus den Fugen gerät. An der Seite ihres Ehemanns Fernando (José María Yazpik) führt sie ein Leben, das nach außen kaum Wünsche offenlässt: beruflicher Erfolg, finanzielle Sicherheit und eine intakte Familie. Doch hinter der makellosen Fassade wächst eine Leere, die sich nicht länger ignorieren lässt. Als Matías in ihr längst verdrängte Sehnsüchte weckt, beginnt Lucero eine leidenschaftliche Affäre, die schon bald weit mehr als nur ihre Ehe aufs Spiel setzt. Je tiefer sie sich auf die Beziehung einlässt, desto stärker gerät ihr sorgfältig aufgebautes Leben ins Wanken – und mit ihm das Verhältnis zu ihrer Tochter, ihrer Karriere und schließlich auch ihr eigenes Selbstbild. So die Synopsis – doch wenig überraschend bleibt Letzteres selbstverständlich Wunschdenken. Wir befinden uns schließlich nicht in einer psychologisch dichten Charakterstudie, sondern auf den ausgetrampelten Pfaden billiger Erotik-Versprechungen.

    Filmpodcast Netflix

    Wenn das einzige Verlangen das Abschalten ist 

    Eine erfolgreiche Frau, die in der Außenwelt perfekt funktioniert, während im Inneren längst etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Der jüngere Mann als Gegenpol zur kontrollierten Karrierewelt. Verdrängte Wünsche, umgekehrte Machtverhältnisse und die Frage, was passiert, wenn eine Frau, die ihr gesamtes Leben auf Kontrolle, Leistung und Anpassung aufgebaut hat, plötzlich mit Seiten ihrer eigenen Persönlichkeit konfrontiert wird, die keinen Platz in diesem sorgfältig konstruierten Selbstbild finden. Klingt nach „Babygirl“ – und könnte trotz dieser offensichtlichen Parallelen kaum weiter davon entfernt sein. Denn wo Halina Reijns tatsächlich pointierter Gegenentwurf zur sexuellen Machtphantasie aus „Fifty Shades of Grey“ genau diese Widersprüche ernst nahm, verliert sich „Deseo – Verlangen“ bereits an der Oberfläche seiner eigenen Idee. Reijn hinterfragte Machtverhältnisse, zeigte eine Hauptfigur voller Gegensätze, drang in ihre Unsicherheiten und Abgründe vor und verstand Erotik nicht als dekoratives Element, sondern als Motor einer Geschichte über Identität, Kontrolle und Selbsttäuschung.

    Deseo – Verlangen Netflix Film 2026
    Deseo – Verlangen ©Netflix

    „Deseo – Verlangen“ hingegen lässt genau diese Tiefe vermissen. Zwar rückt das Netflix Original zur Abwechslung mal die weibliche Lust ins Zentrum und verzichtet dabei weitgehend auf den klassischen männlich-dominierten Blick auf das, was vermeintlich heiß und sexy ist, doch seine Vorstellung von Erotik bleibt dennoch im Bereich eines weichgezeichneten Groschenromans mit Netflix-Hochglanzästhetik gefangen. Softcore der zahmsten Sorte – ein nackter Po hier, etwas Spitzendessous da –, der mit Leidenschaft wirbt, aber kaum den Mut besitzt, sich freizügig genug zu zeigen, um wirklich über mögliche Tabus oder überhaupt die Begrifflichkeit Erotik selbst zu sprechen. Und so kommt es dann auch, dass sich auch das letzte Fähnchen Resthoffnung auf prickelnde Leidenschaft spätestens im letzten Akt komplett verabschiedet. Statt die Konsequenzen der Affäre auszuloten, moralische Fragen zu stellen oder Luceros persönliche Entwicklung konsequent weiterzudenken, entscheidet sich „Deseo – Verlangen“ auf den letzten Metern dann doch noch, die Genretür gen Spannungsfilm zu durchqueren, und somit für ein angehängtes Thriller-Finale, das weder Thrill erzeugt noch neue Perspektiven eröffnet. Am Ende bleibt von all dem Verlangen vor allem eines übrig: die Erkenntnis, dass ein Film über Lust nicht automatisch weiß, was Lust eigentlich bedeutet.

    Deseo – Verlangen Netflix Film 2026
    Deseo – Verlangen ©Netflix

    Fazit

    „Deseo – Verlangen“ ist der Beweis, dass selbst ein Film über Lust erstaunlich lustlos sein kann. Am Ende bleibt nur ein einziges echtes Verlangen: der Ausschaltknopf. 

    Bewertung: 1 von 5.
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