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Filme | Kritiken
  • Die Unbekannte vom Hafen: Netflix Film – Kritik: Thriller oder Algorithmus?

    Die Unbekannte vom Hafen

    TitelDie Unbekannte vom Hafen
    Genre Thriller, Krimi
    Jahr2026
    FSK16
    RegieGabe Ibáñez

    Starttermin: 05.06.2026 | Netflix

    „Die Unbekannte vom Hafen“ und das Rätsel der fehlenden Identität 

    Eine Frau wird gefesselt in einem Schiffscontainer gefunden, ohne Erinnerung daran, wer sie ist, wie sie dort gelandet ist und weshalb irgendjemand offenbar bereit ist, sie unmittelbar nach ihrer Rettung erneut zum Schweigen zu bringen. Gleichzeitig folgt „Die Unbekannte vom Hafen“ einer Ermittlerin, die selbst die Schatten ihrer Vergangenheit mit sich trägt und sich in einem Fall wiederfindet, dessen Antworten hinter immer neuen Sackgassen verschwinden. Eigentlich ist das genau jene Ausgangslage, aus der große Thriller ihre beklemmendsten Momente ziehen. Doch während Clara und Anna den Bruchstücken einer Geschichte hinterherjagen, die von verschwundenen Menschen, Korruption und verborgenen Verbindungen erzählt, drängt sich eine ganz andere Erkenntnis in den Vordergrund. Die eigentliche Herausforderung des spanischen Netflix Films besteht nicht darin, sein Rätsel zu lösen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, sich daran zu erinnern, wann man diese Geschichte nicht schon einmal gesehen hat.

    Die Unbekannte vom Hafen Netflix Film 2026
    Die Unbekannte vom Hafen ©Netflix

    Denn je länger „Die Unbekannte vom Hafen“ läuft, desto stärker entsteht das Gefühl, weniger einem eigenständigen Werk als vielmehr einer Art Netflix-Genresynthese zuzusehen. Da ist die Frau ohne Gedächtnis, die nach und nach verdrängte Wahrheiten freilegt. Da sind die undurchsichtigen Ermittlungsstrukturen, die korrumpierten Machtverhältnisse, die düsteren Hafenanlagen, die kryptischen Hinweise und die schrittweise Enthüllungsdramaturgie, die sich in exakt jenem Tempo entfaltet, das möglichst lange den Eindruck von Komplexität aufrechterhalten soll. Nichts davon ist handwerklich schlecht. Aber nahezu alles wirkt wie das Ergebnis einer jahrelangen Erfolgsmusteranalyse, bei der jedes Element sorgfältig darauf überprüft wurde, ob es bereits irgendwo funktioniert hat. Die Inszenierung von Gabe Ibáñez bleibt dabei kompetent, aber körperlos. Die Bilder erfüllen ihren Zweck, die Atmosphäre zeigt Präsenz, die Spannungsarchitektur steht auf stabilen Fundamenten. Doch weder die visuelle Gestaltung noch die Erzählweise entwickeln eine Identität, die über das reine Funktionieren hinausgeht. Es gibt keinen Moment, der unverwechselbar wirkt. Kein Bild, das sich einbrennt. Keine Szene, die plötzlich erkennen lässt, weshalb genau dieser Film erzählt werden musste.

    Filmpodcast Netflix

    Wie das Ende der Originalität den Erfolg von Netflix erklärt

    Während die Ermittlungen schließlich auf eine kriminelle Organisation, eine verschwundene Schwester und korrupte Polizeistrukturen zulaufen, verstärkt sich dieses Problem zunehmend. Die Handlung bewegt sich von Wendung zu Wendung, doch jede Enthüllung fühlt sich an wie ein weiterer Eintrag in einer längst vertrauten Genrebausteinsammlung. Das liegt nicht einmal daran, dass die Auflösung besonders schwach wäre. Es liegt vielmehr daran, dass die gesamte Erzählkonstruktion bereits früh ihre Mechanik offenlegt. Man erkennt die Bewegungsrichtung der Geschichte lange bevor sie dort ankommt. Was einst Spannung erzeugte, erzeugt heute vor allem Wiedererkennung. Und Wiedererkennung allein ist für einen Thriller ein gefährlicher Zustand. Denn sobald das Publikum beginnt, nicht mehr der Geschichte, sondern den Produktionsmustern hinter der Geschichte zu folgen, verliert das Geheimnis seinen Reiz. Die Figuren suchen nach Antworten, während die Zuschauerschaft längst damit beschäftigt ist, bekannte Erzählschablonen abzuhaken – ein mittlerweile beinahe archetypisches Netflix-Problem.

    Die Unbekannte vom Hafen Netflix Film 2026
    Die Unbekannte vom Hafen ©Netflix

    Vielleicht erklärt genau das auch, weshalb Filme wie „Die Unbekannte vom Hafen“ dennoch regelmäßig in den Netflix-Charts auftauchen. Nicht, weil sie außergewöhnlich wären. Sondern weil sie die Logik einer Plattform perfekt bedienen, die Aufmerksamkeit oft höher bewertet als Nachhaltigkeit. Solche Produktionen verfügen über starke Prämissen, eingängige Vorschaubilder und ausreichend Spannungssimulation, um für zwei Stunden Interesse vorzugaukeln. Sie verlangen wenig, liefern Unterhaltung – oder zumindest so etwas in der Art – und doch hinterlassen sie kaum Reibungsflächen. Wo früher eigenwillige Handschriften, erzählerische Risiken oder charakteristische Bildsprachen standen, findet man heute häufig austauschbare Streamingkompatibilitätsdramaturgien, die darauf ausgelegt sind, möglichst vielen Menschen gleichzeitig zu gefallen. „„Die Unbekannte vom Hafen“ funktioniert ähnlich wie jüngst auch „The Woman in Cabin 10“ – ein gleichermaßen erschreckend symptomatischer Film mit derselben Fehleinschätzung von echten Unterhaltungswerten. Denn Unterhaltung entsteht nicht allein durch Vertrautheit, sondern durch Reibung, Überraschung und Persönlichkeit. Als hätte der Algorithmus beschlossen, dass Wiedererkennbarkeit wichtiger ist als Eigenständigkeit. 

    Die Unbekannte vom Hafen Netflix Film 2026
    Die Unbekannte vom Hafen ©Netflix

    Fazit

    Vielleicht ist „Die Unbekannte vom Hafen“ weniger ein schlechter Film als ein Symptom seiner Zeit. Einer Zeit, in der Wiedererkennbarkeit wichtiger geworden ist als Persönlichkeit und Verlässlichkeit wichtiger als Überraschung. Eine Geschichte, die genauso funktioniert, wie sie funktionieren soll. Das Problem ist nur, dass man sie in dem Moment, in dem man sie sieht, bereits wieder vergessen hat.

    Bewertung: 1.5 von 5.
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  • Office Romance: Netflix Film – Kritik: Zwischen Karriere und Romantik

    Office Romance

    TitelOffice Romance
    Genre Romanze, Komödie
    Jahr2026
    FSK12
    RegieOl Parker

    Starttermin: 05.06.2026 | Netflix

    Netflix sucht die Liebe am Arbeitsplatz 

    Catfishing, belanglose Bargespräche, leergewischte Dating-Apps und die letzten Zuckungen der Freundeskreisverkupplung: Wer 2026 noch nach Liebe sucht, braucht vor allem Geduld. Menschen sitzen einander gegenüber, erzählen zum wiederholten Mal dieselbe Lebensgeschichte und hoffen, dass aus höflichem Interesse irgendwann so etwas wie Schicksal wird. Vielleicht liegt genau darin die Romantik des Arbeitsplatzes. Dort fällt das inszenierte Kennenlern-Theater irgendwann von selbst in sich zusammen. Zwischen Termindruck, Müdigkeit und gereiztem Schweigen bröckelt die Fassade – und darunter erscheint, mit etwas Glück, ein Mensch. Netflix’ „Office Romance“ setzt auf genau diese Idee. Jackie Cruz, gespielt von Jennifer Lopez („The Mother“, „Atlas“), leitet erfolgreich eine Fluggesellschaft. Daniel Blanchflower, gespielt von Brett Goldstein („Ted Lasso“), ist der Unternehmensjurist derselben Firma. Beide arbeiten zusammen, beide kommen einander näher, und bald steht nicht nur ihre Beziehung, sondern auch Jackies berufliche Integrität auf dem Spiel.

    Office Romance Netflix Film 2026
    Office Romance ©Netflix

    Das klingt nach klassischem RomCom-Material: heikle Machtverhältnisse, berufliche Verstrickungen, ein wenig Chaos, dazu Betty Gilpin („American Primeval“) als Vertraute an Jackies Seite. Doch „Office Romance“ findet aus dieser Ausgangslage nichts Eigenes. Schon der Auftakt wirkt bemüht. Jackie und Daniel sitzen in einem Restaurant, allerdings nicht miteinander, sondern bei jeweils misslungenen Dates. Ihr Gegenüber bricht in Tränen aus, sobald die Heimatstadt seiner Exfrau erwähnt wird. Sein Date trinkt zu viel und macht den Abend zunehmend unangenehm. Das soll vermutlich ein schräges kleines Feuerwerk der Peinlichkeit sein, verpufft aber fast sofort. Die Pointen kommen zu früh, zu laut und trotzdem ohne Timing. Man erkennt jeden bemüht platzierten Gag lange bevor er ausgesprochen wird und wartet dann nur noch darauf, dass das Netflix ihn endlich selbst bemerkt. Der Humor wirkt konstruiert, ohne Beobachtung, ohne Rhythmus, ohne jenen kleinen Stich Wahrheit, der selbst einfache Komödien tragen kann.

    Filmpodcast Netflix

    Wenn die Romantik die Kündigung einreicht 

    Vor allem aber fehlt „Office Romance“ das Entscheidende: Chemie. Jennifer Lopez und Brett Goldstein stehen nebeneinander, reden miteinander – und doch entsteht kaum etwas, das über kollegiale Höflichkeit hinausgeht. Selbst jene klassische RomCom-Reibung, aus der sich irgendwann Zuneigung entwickeln könnte, bleibt aus. Wo Funken fliegen müssten, herrscht eine seltsam sterile Freundlichkeit. Das Drehbuch behauptet Liebe, aber es zeigt sie nicht. Es schiebt zwei Figuren aufeinander zu und tut dann überrascht, dass kein Funke überspringt. Genau hier liegt das Problem vieler Netflix-Romanzen („Groom & Two Wifes“, „Mango“): Sie erzählen nicht vom Verlieben, sie simulieren es. Gefühle werden wie Pflichtprogrammpunkte gesetzt, alte Tropen aus dem Klischeebaukasten gezogen und so glatt poliert, dass nichts mehr daran hängen bleibt. Alles wirkt überkandiert, glattgezogen, berechenbar – und erstaunlich leblos. Liebe hat hier selten etwas Dringliches oder Unordentliches. Sie ist eine Excel-Tabelle in Gestalt einer Liebesgeschichte. „Office Romance“ fügt sich darin nahtlos ein. 

    Office Romance Netflix Film 2026
    Office Romance ©Netflix

    Bei fast zwei Stunden Laufzeit wird diese emotionale Leerstelle zunehmend zur Belastungsprobe – und das selbst für selbst für unverbesserliche Romantikfans. „Office Romance“ wird nicht von seinen Klischees erdrückt, sondern von der Einfallslosigkeit, mit der er sie abarbeitet. Statt scharf geschriebener Wortgefechte gibt es Dialoge ohne Biss, statt temporeicher Missverständnisse nur brav abgearbeitete Situationen, statt heimlicher Blicke lediglich Momente, die kurz so tun, als schlüge im Inneren der leeren Figuren ein Herz. Alles bleibt flach, kontrolliert und seltsam unbeteiligt. Am Ende verlieben sich Jackie und Daniel natürlich trotzdem. Das verlangt das Genre. Nur müsste der Film bis dahin wenigstens eine Ahnung davon vermittelt haben, warum ausgerechnet diese beiden Menschen einander brauchen. Stattdessen wirkt ihre Annäherung wie eine erzählerische Formalität, die irgendwann eben abgehakt werden muss. Es reicht nicht, zwei Figuren lange genug nebeneinanderzustellen, bis der Abspann Mitleid bekommt.

    Office Romance Netflix Film 2026
    Office Romance ©Netflix

    Fazit

    „Office Romance“ fühlt sich an wie eine Wordvorlage für romantische Komödien: Die Überschriften sind gesetzt, die Leerstellen brav ausgefüllt, jeder vertraute Baustein sitzt an seinem vorgesehenen Platz. Doch zwischen all den sauber formatierten Gefühlen findet sich kein Herzschlag. 

    Bewertung: 1 von 5.
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  • Lee Cronin’s The Mummy | Film – Kritik: Body Horror statt Abenteuer 

    Lee Cronin’s The Mummy 

    TitelLee Cronin’s The Mummy
    Genre Horror
    Jahr2026
    FSK16
    RegieLee Cronin

    Heimkinostart: 16.07.2026 

    Mehr als eine Mumie: Der Horror von „Lee Cronin’s The Mummy“

    Es gibt Horrorfilme, die Angst machen. Und es gibt Horrorfilme, die einen daran erinnern, dass man einen Körper besitzt. „Lee Cronin’s The Mummy“ gehört zur zweiten Sorte. Schon nach kurzer Zeit entsteht dieses unangenehme Gefühl, das man von den besten Body-Horror-Filmen kennt. Die Schultern verspannen sich. Die Finger krallen sich unbewusst in die Armlehne. Man verzieht das Gesicht, obwohl eigentlich noch gar nichts passiert ist. Als würde der Film den eigenen Körper langsam darauf vorbereiten, dass er gleich Dinge sehen wird, die er lieber nicht sehen möchte. Lee Cronin macht früh klar, dass seine Mumie nichts mit den charmanten Abenteuerfilmen zu tun hat, mit denen viele Zuschauer aufgewachsen sind. Hier gibt es keine romantisierte Mythologie, keine lockeren Sprüche, keine Schatzsuche. Und ganz sicher kein in Lumpen gewickeltes Schwarz-Weiß-Gespenst aus der alten Monsterfilm-Vitrine. Das hier fühlt sich eher an wie die Begegnung mit etwas, das niemals hätte ausgegraben werden dürfen. Etwas, das die natürliche Ordnung von Fleisch und Knochen nicht akzeptiert. Gleichzeitig ist „Lee Cronin’s The Mummy“ im Kern ein Familiendrama, und gerade das funktioniert überraschend gut. Unter dem Ekel liegt eine Geschichte über Nähe, Schuld und Bindungen, die nicht einfach zerreißen, nur weil der Horror sie längst infiziert hat. Cronin findet darin einen emotionalen Anker, der den Schmerz der Figuren spürbar macht.

    Lee Cronin’s The Mummy Film 2026
    Lee Cronin’s The Mummy ©Plaion Pictures

    Schon „Evil Dead Rise“ zeigte, wie präzise Cronin körperlichen Horror inszenieren kann. Doch „Lee Cronin’s The Mummy“ treibt diese Qualität noch weiter. Die Geschichte interessiert sich weniger für sein Monster als für die Auswirkungen seiner Existenz. Für die Spuren, die es hinterlässt. Für die Veränderungen, die es auslöst. Der eigentliche Horror liegt nicht darin, dass Menschen sterben könnten. Sondern darin, was vorher mit ihnen geschieht. Cronin besitzt ein bemerkenswertes Gespür für Bilder, die nicht bloß schockieren, sondern instinktiven Widerwillen auslösen. Haut wirkt plötzlich zu eng für das, was sich darunter befindet. Bewegungen erscheinen minimal falsch. Gesichter verlieren etwas Vertrautes. Immer wieder entsteht der Eindruck, dass Körper nicht verletzt werden, sondern langsam ihre Menschlichkeit verlieren. Der Film findet dabei Bilder, die sich festsetzen wie Splitter unter der Haut. Nicht die großen Schockmomente. Nicht das Blut. Sondern die grausame Konsequenz, mit der die Kamera genau dort verweilt, wo es weh tut. Nicht aus Sensationslust, sondern weil Cronin versteht, dass Ekel oft dann entsteht, wenn man keine Möglichkeit bekommt auszuweichen. Man muss hinschauen. Und genau das macht „Lee Cronin’s The Mummy“ so unangenehm effektiv.

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    Am Ende bleibt der Ekel

    Atmosphäre entsteht hier nicht durch Dunkelheit allein. Sie entsteht durch das Gefühl, dass mit dieser Welt etwas grundsätzlich nicht stimmt. Dass jeder Raum kontaminiert wirkt. Dass die Luft selbst belastet ist. Der Film entwickelt eine Schwere, die sich immer weiter ausbreitet. Wie eine Infektion. Je länger er dauert, desto stärker entsteht das Gefühl, dass niemand diesem Albtraum wirklich entkommen kann – nicht einmal die Zuschauerschaft selbst. Visuell ist das stellenweise wirklich beeindruckend. Cronin inszeniert mit einer Sicherheit, die modernen Studio-Horrorfilmen oft fehlt. Seine Kamera beobachtet Räume nicht einfach, sie tastet sie ab. Umso deutlicher fällt auf, wie unglaubwürdig das erzählerische Gerüst oft wirkt. Situationen scheinen konstruiert, Figuren handeln irrational, Eskalationen verpuffen, ohne echte Folgen zu hinterlassen. Doch am Schmerz der Figuren ändert das wenig. Wenn Körper leiden, wenn Angst in Gesichtern steht, bleibt der Film trotzdem unmittelbar.

    Lee Cronin’s The Mummy Film 2026
    Lee Cronin’s The Mummy ©Plaion Pictures

    „Lee Cronin’s The Mummy“ ist einer dieser wenigen Filme, deren narrative Schwächen der starken Inszenierung kaum etwas anhaben können. Denn wenn Cronins Albtraum nachhallt, dann nicht wegen einzelner Handlungspunkte. Man erinnert sich später kaum an bestimmte Dialoge oder Wendungen. Man erinnert sich an ein Gefühl. An den Moment, in dem sich die eigene Haut plötzlich zu eng anfühlte. Als hätte der Film etwas hinterlassen. Nicht auf dem Bildschirm, sondern irgendwo unter den eigenen Rippen. „Lee Cronin’s The Mummy“ ist kein perfekter Horrorfilm, schon alleine wegen des lückenhaften Skripts. Aber er ist ein bemerkenswert konsequenter Albtraum, der nicht einfach erschrecken will. Er will Unbehagen erzeugen. Ekel. Körperlichen Widerstand. Und genau deshalb funktioniert er so gut. Man verlässt das Kino – oder die heimische Couch – nicht mit Angst. Man verlässt es mit dem Bedürfnis, sich die Hände zu waschen.

    Lee Cronin’s The Mummy Film 2026
    Lee Cronin’s The Mummy ©Plaion Pictures

    Fazit

    Manche Horrorfilme erschrecken für einen Moment. „Lee Cronin’s The Mummy“ hinterlässt etwas Hartnäckigeres. Ein Gefühl, das nicht verschwindet, sobald der Abspann läuft. Sondern eines, das noch eine Weile unter der Oberfläche weiterarbeitet. 

    Bewertung: 3.5 von 5.
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  • One More Shot | Film – Kritik: Der Tequila ist ’ne Zeitmaschine

    One More Shot – Der Tequila ist ’ne Zeitmaschine

    TitelOne More Shot – Der Tequila ist ’ne Zeitmaschine
    Genre Fantasy, Komödie
    Jahr2025
    FSK16
    RegieNicholas Clifford

    Heimkinostart: 28.05.2026

    Ein Shot verändert alles

    Manchmal ist es ein Serienkiller, der einen Tag für Tag auf neue Weise abschlachtet. Manchmal endet alles immer wieder im selben Autounfall. Und manchmal wird es so verworren, dass man am Ende gegen sich selbst kämpft. Ob „Happy Death Day“, „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ oder „Triangle“: Seit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wird das Konzept der Zeitschleife immer wieder neu interpretiert, mal kreativ, mal weniger gelungen. In Nicholas Cliffords Spielfilmdebüt „One More Shot“ ist diesmal ausgerechnet Alkohol der Auslöser der endlosen Wiederholung.

    One More Shot – Der Tequila ist 'ne Zeitmaschine Film 2025
    One More Shot ©Plaion Pictures

    Emily Browning, bekannt aus „Sucker Punch“ und zuletzt vor allem in Serien wie „American Gods“ oder „The Affair“ zu sehen, übernimmt die Hauptrolle der Minnie, die noch immer an ihrem Exfreund Joe (Sean Keenan) hängt. Eine Millennium-Party soll die beiden wieder näher zusammenbringen, doch der Abend läuft völlig aus dem Ruder. Frustriert nimmt Minnie einen Schluck aus einer mysteriösen Tequila-Flasche und findet sich plötzlich wieder am Anfang der Nacht. Jeder weitere Schluck eröffnet neue Möglichkeiten, Dinge anders zu machen. Doch mit jeder Wiederholung leert sich auch die Flasche und damit schwinden Minnies Chancen auf einen echten Neuanfang.

    Filmpodcast

    Der schlimmste Kater ihres Lebens

    Und täglich grüßt der Kater. Eine Flasche Tequila als Auslöser für eine Zeitschleife? Das mag auf den ersten Blick albern klingen. Und irgendwie ist es das auch. Doch das Wie ist letztendlich nebensächlich. Am Ende ist es nur eine moderne Variation einer bekannten Geschichte. Viel wichtiger ist das Warum. Egal wie humorvoll oder chaotisch das Drumherum inszeniert ist: Im Kern handeln Zeitschleifenfilme fast immer von Menschen, die sich selbst verloren haben und vor unbequemen Wahrheiten davonlaufen. Es geht darum, sich den eigenen Ängsten zu stellen und an ihnen zu wachsen. Genau das trifft auch auf Minnie in „One More Shot“ zu. Dass der Film so gut funktioniert, liegt vor allem an Emily Browning. Ihre Performance fängt kleinere Schwächen des Drehbuchs gekonnt auf. Minnie ist fehlerhaft, impulsiv und voller Widersprüche. Genau das macht sie so interessant, menschlich und nahbar – eine Figur, in der man sich leicht wiedererkennt.

    One More Shot – Der Tequila ist 'ne Zeitmaschine Film 2025
    One More Shot ©Plaion Pictures

    Ihre Entwicklung folgt zwar den vorhersehbaren Mustern des Genres, doch Browning verleiht ihr mit viel Charme genau die Tiefe, die dem Storytelling stellenweise fehlt. Die Nebenfiguren sind liebenswert und amüsant, bleiben letztlich aber bloße Stichwortgeber für Minnies Reifeprozess. Der eigentliche Reiz des Films liegt ohnehin im Konzept selbst. Vieles davon kommt einem bekannt vor: Mit jeder Wiederholung eskaliert das Chaos ein Stück mehr. Das radelt vertraute Pfade ab, macht aber verdammt viel Spaß. Das 90er-Jahre-Setting, die Y2K-Thematik, die Outfits und der Soundtrack verleihen dem Ganzen eine ordentliche Portion Nostalgie. Gepaart mit Minnies katastrophalen Entscheidungen, jeder Menge Lachern, und ein paar überraschenden Twists fühlt sich der Film am Ende an wie ein gelungener Party-Cocktail: gemixt aus genau den richtigen Zutaten.

    One More Shot – Der Tequila ist 'ne Zeitmaschine Film 2025
    One More Shot ©Plaion Pictures

    Fazit

    „One More Shot“ ist eine charmante Zeitschleifen-Komödie, die zwar bekannten Mustern folgt, diese aber mit viel Herz, Humor und einer sympathischen Hauptfigur ausgleicht. Vor allem Emily Browning verleiht dem Film eine Leichtigkeit, die über kleinere Schwächen hinwegträgt. Kein Neuanfang für das Genre, aber genau die Art von leichtfüßiger Unterhaltung, die man sich von einem solchen Film erhofft.

    Bewertung: 3.5 von 5.
    One More Shot – Der Tequila ist 'ne Zeitmaschine Film 2025 Amazon Prime Video
    One More Shot – Der Tequila ist 'ne Zeitmaschine Film 2025 Amazon Prime Video
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  • Bloody Axe Wound | Film – Kritik: Wenn der Titel zum Programm wird

    Bloody Axe Wound

    TitelBloody Axe Wound
    Genre Horror, Komödie
    Jahr2024
    FSK16
    RegieMatthew John Lawrence

    Heimkinostart: 22.05.2026

    Zwischen Highschool und Hackebeil

    2026 ist für Horrorfans ein echtes Fest. Selten erschienen innerhalb so kurzer Zeit so viele starke Genrebeiträge, und gleichzeitig steht noch einiges in den Startlöchern: „Passenger“, „Obsession“ oder auch „Backrooms“, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Das Beste daran ist jedoch, dass es sich nicht nur um Remakes oder Sequels handelt, sondern auch um viele originelle Ideen. Und dann gibt es noch die Filme, die weiterhin voller Liebe auf der Nostalgiewelle reiten und an der Ästhetik der 80er festhalten. Genau dazu zählt auch „Bloody Axe Wound“. Wobei man fairerweise sagen muss, dass der Film bereits 2024 produziert wurde und es erst jetzt nach Deutschland geschafft hat.

    Bloody Axe Wound Film 2024
    Bloody Axe Wound ©Lighthouse Home Entertainment

    Verantwortlich für den Slasher ist Regisseur Matthew John Lawrence, der offensichtlich eine große Vorliebe für die Videotheken-Ära besitzt und diese ähnlich wie „The Last Video Store“ zum Zentrum seines Films macht. Die junge Schülerin Abbie (Sari Arambulo) hilft in der Videothek ihres Adoptivvaters aus. Doch dort werden nicht nur gewöhnliche Blockbuster verliehen, sondern hinter den Kulissen arbeitet auch der berüchtigte Serienkiller Roger Bladecut (Billy Burke), der Teenager auf brutale Weise ermordet und die Taten für ein zahlendes Publikum filmt. Abbie spielt mit dem Gedanken, in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Als sie sich jedoch ausgerechnet in das nächste potenzielle Opfer Sam (Molly Brown) verliebt, wird die Situation kompliziert.

    Filmpodcast

    Videotheken-Horror mit Blutgarantie

    Versucht erst gar nicht, nach Logik zu suchen, ihr werdet sie nicht finden. Wer filmt die Morde? Wer schneidet und vertreibt die Aufnahmen? Und wenn diese Videos nur in der Videothek dieser Kleinstadt erhältlich sind, warum bemerkt niemand, dass darin wortwörtlich die ermordeten Teenager zu sehen sind? Nichts ergibt wirklich Sinn, doch genau das ist letztendlich Teil des Konzepts. „Bloody Axe Wound“ versteht sich als Hommage an klassische Slasher wie „Freitag der 13.“ und deren herrlich absurde Klischees, etwa das ständige Wiederauferstehen der Killer. Der Film spielt bewusst damit und macht das über weite Strecken durchaus unterhaltsam. Durch seine Meta-Ebene erinnert Lawrence‘ zweiter Spielfilm stellenweise sogar an den kleinen Kultklassiker „Behind the Mask“, ergänzt das Ganze allerdings zusätzlich um Coming-of-Age-Elemente. Und genau dort beginnt der Film leider etwas zu schwächeln.

    Bloody Axe Wound Film 2024
    Bloody Axe Wound ©Lighthouse Home Entertainment

    Obwohl Horror und Coming-of-Age normalerweise hervorragend zusammenpassen, will die Mischung in „Bloody Axe Wound“ nicht immer aufgehen. Abbies Gewissensbisse und ihr Widerstand gegen den Druck, in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, bleiben zu oberflächlich und bremsen den ansonsten spaßigen Slasher immer wieder aus. Es wirkt fast so, als würden hier zwei unterschiedliche Filme gleichzeitig ablaufen, die nie vollständig zueinanderfinden. Auch die queere Liebesgeschichte zwischen Abbie und Sam funktioniert nur bedingt, da es den beiden Figuren deutlich an Chemie fehlt. Der Rest der Freundesgruppe bleibt ebenfalls eher blass. Was den Film letztlich über Wasser hält, sind die unterhaltsamen Slasher-Momente und die überraschend effektiven Gore-Effekte. Und natürlich eine amüsante, wenn auch viel zu kurze Cameo von Jeffrey Dean Morgan.

    Bloody Axe Wound Film 2024
    Bloody Axe Wound ©Lighthouse Home Entertainment

    Fazit

    „Bloody Axe Wound“ punktet mit viel Liebe zur Slasher-Ära, einer charmanten Videotheken-Nostalgie und angenehm blutigen Gore-Effekten. Doch während die Horror- und Metaelemente meist unterhaltsam funktionieren, wirkt der Coming-of-Age-Aspekt deutlich unausgereifter und bremst den Film immer wieder aus. So bleibt am Ende ein spaßiger, aber auch ziemlich unausbalancierter Slasher-Hommage.

    Bewertung: 2.5 von 5.
    Bloody Axe Wound Film 2024 Amazon Prime Video
    Bloody Axe Wound Film 2024 Amazon Prime Video

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  • Ladys First: Netflix Film – Kritik: Am Thema vorbei, aber amüsant

    First Lady

    TitelFirst Lady
    Genre Romanze, Komödie
    Jahr2026
    FSK12
    RegieThea Sharrock

    Starttermin: 22.05.2026 | Netflix

    Das Patriarchat als Netflix-Satire – oder doch nicht?

    Das Patriarchat ist kein besonders origineller Bösewicht mehr. Nicht, weil es verschwunden wäre, sondern weil seine Mechanismen so offen daliegen, dass man sie eigentlich nicht mehr erklären müsste. Männer nehmen Raum ein, Frauen sollen ihn sich verdienen. Männer gelten als durchsetzungsstark, Frauen als schwierig. Männer altern interessant, Frauen verwelken. Männer dürfen begehren, Frauen werden es. Und selbst dort, wo die Dinge längst moderner klingen, bleibt oft genug dieselbe alte Ordnung darunter erhalten: etwas aufpolierter, höflicher, aber nicht weniger wirksam. Es sind Blicke, Erwartungen, Kommentare, das Vermessen des Körpers, der Stimme, der Kleidung, der Laune, die Frauen klein halten sollen. Zu laut, zu weich, zu ehrgeizig, zu kalt, zu emotional, zu undankbar. Und während viele Männer noch immer glauben, es sei doch bestimmt ganz angenehm, begehrt, angeschaut und auf den Körper reduziert zu werden, stellt sich eine sehr einfache Gegenfrage: Haben sie sich jemals wirklich damit auseinandergesetzt, was es bedeutet, wenn diese Reduktion nicht Ausnahme, sondern Alltag ist? Eine Frage, die sich auch „Ladies First“ auf Netflix stellt – und die Antwort fällt wenig überraschend aus: Nein, ganz so geil ist das alles dann vielleicht doch nicht.

    Ladies First Netflix Film 2026
    First Lady ©Netflix

    Sacha Baron Cohen („Balls Up“) spielt Damien Sachs, einen reichen, selbstgefälligen Geschäftsmann, der kurz davorsteht, beruflich noch weiter nach oben zu kommen, als er ohnehin schon getragen wurde. Die CEO-Position ist in Reichweite, sein Ego längst dort angekommen. Nur gibt es da ein kleines Problem: In seinem Führungskreis fehlt eine Frau. Nicht etwa, weil er plötzlich an Gleichberechtigung glaubt, sondern weil man heutzutage ja aufpassen muss, was man sagt, wen man einstellt und wie man nach außen wirkt. Also holt er Alex Fox, gespielt von Rosamund Pike („Saltburn“), ins Unternehmen – eine Frau, die engagiert ist, kompetent wirkt und offenbar sehr genau weiß, was sie tut. Natürlich geraten die beiden sofort aneinander. Für ihn ist sie weniger Kollegin als Störfaktor, weniger ernstzunehmende Kraft als lästige Korrektur seiner Weltordnung. Nach nur einem Tag feuert er sie wieder. Kurz darauf stürzt er, stößt sich den Kopf und wacht in einer Welt auf, in der die Machtverhältnisse umgedreht sind. Frauen bestimmen, Männer werden beurteilt, belächelt, sexualisiert und ausgebremst. Alex ist nun seine Chefin, während er selbst erleben muss, wie es sich anfühlt, nicht mehr automatisch als Mittelpunkt der Welt behandelt zu werden. Ironisch, oder?

    Filmpodcast Netflix

    Netflix macht aus Feminismus eine Rollentausch-Klamotte

    Das Patriarchat ist schlecht. Ja. Das ist keine heiße These, kein gefährlicher Gedanke, kein intellektueller Sprengsatz. Das wissen im Grunde alle, außer ein paar Incel-Kinder, Machos und Andrew-Tate-Jünger, die ohnehin hinter jeder Veränderung eine Verschwörung wittern – danke Merkel! Natürlich ist Netflix hier auf der richtigen Seite. Natürlich will „Ladies First“ das Richtige. Und natürlich steckt in der Prämisse eine Idee, die funktionieren könnte: Wie wäre es, nicht nur kurz in einer anderen Rolle aufzuwachen, sondern wirklich zu spüren, was ein ganzes Leben aus gesellschaftlichen Zuschreibungen mit einem Menschen macht? Nur verwechselt die Handlung Feminismus leider allzu oft mit der simpelsten Form von Rollentausch-Comedy. Statt Sexismus wirklich zu dekonstruieren, dreht „Ladies First“ die Klischees einfach um – und hält das Ganze für Erkenntnis. Plötzlich sind Männer weinerlich, hormonell überfordert, eitel, verletzlich, körperlich ausgestellt. Frauen benehmen sich wie die schlimmsten Karikaturen jener Männer, die das Drehbuch eigentlich kritisieren will. Aus „Mann“ wird „Frau“, aus „Frau“ wird „Mann“, und irgendwo dazwischen wandert ein Humor, der sich weniger nach Gesellschaftssatire anfühlt als nach Mario Barth mit progressivem Feigenblatt. Oft lustig, aber selten smart – immerhin mehr als der nie lustige Comedian.

    Ladies First Netflix Film 2026
    First Lady ©Netflix

    Das mag nicht automatisch ein Problem sein. Eine Klamotte darf eine Klamotte sein. Derber Humor kann funktionieren, politisch unkorrekte Komik kann großartig sein, wenn sie präzise sitzt. Seth MacFarlane hat mehr als nur einmal gezeigt, wie man Vulgarität mit treffsicherer Gesellschaftskritik verbindet. Will Ferrell konnte aus männlicher Hybris ganze Kathedralen der Dummheit bauen. Auch Sacha Baron Cohen hat seine besten Momente immer dann, wenn Peinlichkeit und Wahrheit kaum noch voneinander zu trennen sind. Aber „Ladies First“ tut so, als wäre er schärfer, mutiger und klüger, als er tatsächlich ist. Und genau das macht ihn immer wieder ärgerlich. Dabei funktioniert nicht alles schlecht. Cohen hat ein gutes Gespür für körperliche Demütigung, für beleidigte Eitelkeit, für Männer, die plötzlich merken, dass ihre Macht nie mit ihrer Persönlichkeit verwechselt werden sollte. Rosamund Pike wiederum trägt ihre Szenen mit dieser kühlen, präzisen Überlegenheit, die bei ihr fast immer mühelos wirkt. Auch einige der zotigen Gags sitzen, und die Zeit vergeht kurzweilig. Man schaut zu, man lächelt, manchmal lacht man sogar – wenngleich leise. Aber im Hintergrund bleibt ständig dieses Gefühl: Da wäre mehr möglich gewesen. Mehr Bosheit, mehr Schärfe, mehr Witz, mehr Schmerz. Netflix schießt mit „Ladies First“ nicht völlig daneben, aber es zielt auch nicht besonders gut. Am Ende sagt die Geschichte das Richtige, nur auf eine erstaunlich grobe Weise. Sie will das Patriarchat bloßstellen und landet doch zu oft bei alten Klischees. Das ist unterhaltsam genug für einen Abend. Aber für eine Satire, die angeblich den Spiegel vorhält, ist die Oberfläche dann doch ziemlich beschlagen.

    Ladies First Netflix Film 2026
    First Lady ©Netflix

    Fazit

    „Ladies First“ will scharfe Satire sein, bleibt aber zu oft beim einfachen Rollentausch hängen. Ein paar Gags sitzen, Cohen und Pike retten einiges, doch der Film schießt mit seiner eigentlich richtig gemeinten Botschaft am Thema vorbei. Das ist kurzweilig, manchmal derb, selten wirklich klug – und als Abrechnung mit dem Patriarchat deutlich stumpfer, als es sein müsste.

    Bewertung: 2.5 von 5.
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