The Blacklight

Dasselbe in Grün. “The Marksman”, “Memory”, “Honest Thief” – die Liste an bedeutungslosen Actionthrillern aus der Vita von Liam Neeson ist lang und lässt sich problemlos fortführen. Das vor wenigen Monaten direkt auf dem Streamingmarkt erschienene Amazon Exclusive “”Blacklight” reiht sich nun nahtlos in diese Aufzählung mit ein. Der bevorstehende physische Heimkinostart ist genau der richtige Zeitpunkt, den Verschwörungsthriller etwas genauer unter die Lupe zu nehmen!

Blacklight ©Wild Bunch

Handlung

Wenn es ein Problem gibt, ist Travis Block genau der richtige Mann dafür! Im Auftrag des FBI kommt der im Geheimen operierende Elitekämpfer immer dann zum Einsatz, wenn andere versagen. Sein neues Ziel ist der Vietnam-Veteran Dusty Crane. Eigentlich ein routinierter Job für den erfahrenen Travis, doch irgendetwas scheint hier faul zu sein. Scheinbar versucht das FBI unter Vortäuschung falscher Tatsachen einen Unschuldigen auszuschalten – und er ist der Spielball in diesem abgekarteten Spiel.

Blacklight ©Wild Bunch

Kritik

Der Name Liam Neeson steht schon lange nicht mehr für Innovation. Seit sich der ehemalige Charakterdarsteller mit dem Hochspannungsthriller “96 Hours” dem Actiongenre verschrieben hat, vergeht kaum ein Jahr ohne einen Film, dessen Cover den “Schindlers Liste”-Star Neeson mit finsterer Miene und obligatorischer Handfeuerwaffe ziert. Ähnlich repetitiv wie das immergleiche Artwork ist auch der Inhalt dieser Filme. Während in den meisten Fällen immerhin der Unterhaltungswert stimmt, entpuppt sich der jüngste Neesen-mit-Knarre-in-der-Hand-Streifen selbst auf dieser Ebene als absolute Schlaftablette. Mit “Blacklight” hat das simple Konzept nun langsam aber sicher seinen Tiefpunkt erreicht.

Blacklight ©Wild Bunch

Ein generischer Verschwörungsthriller, wie man ihn bereits unzählige Male gesehen hat. Erzählerisch bedient sich “Blacklight” ungeniert an Altbekanntem und lässt dabei jede Form von Thrill vermissen. Der bekannte Plot dümpelt unspektakulär vor sich hin, während Liam Neeson einen ähnlich apathischen Eindruck hinterlässt wie die gesamte Inszenierung. Sein lustloses Spiel, die amateurhafte Action und die konventionelle Geschichte fusionieren sich zu einer nicht enden wollenden zähen Angelegenheit, die höchsten eingefleischte Genrefans hinter dem Ofen hervorlocken dürfte. 

Blacklight ©Wild Bunch

Fazit

Der bisherige Tiefpunkt der Action-Karriere von Liam Neeson!

Bewertung: 1.5 von 5.

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