
DIE SCHLECHTESTEN FILME DES JAHRES
[Stand 30.12.2022]
Das Blockbuster-Kino hatte auch im Jahr 2022 großes Glück, dass bei all den lieblosen Netflix-Produktionen und Direct-to-DVD-Releases kaum Platz in der Liste der schlechtesten Filme des Jahres übrig bleibt . Sonst hätten auch diverse Big-Budget-Filme wie Roland Emmerichs „Moonfall„, die Sony-Gurke „Morbius“ oder der langatmige „The Kings Man“ definitiv Erwähnung in der diesjährigen Flop 10 gefunden. Doch immerhin ein Disneyfilm hat sich seinen Platz redlich verdient….
Honorable Mention: „A Day to Die“

Knapp vorbei an der Flop 10: Ein gebührender Abschied für Bruce Willis sieht anders aus. Da ist es fast schon tröstlich, dass seine Rolle in „A Day to Die“ so verschwindend klein ausfällt, dass man direkt wieder vergisst, dass er überhaupt Teil davon war. Immerhin…
10. „Panama„

Ein C-Movie durch und durch. “Panama” ist nicht nur unglaublich holprig und abgehackt erzählt, sondern auch abseits des zusammengeschusterten Skripts nahezu unschaubar. Die übersättigten Bilder, mit dem künstlichen Digital-Look wirken stellenweise wie ein selbstgedrehtes Urlaubsvideo. Gut gemacht Mel Gibson…
09. „Pinocchio“

Dasselbe wie früher, nur in hässlich! Wer über das anstrengende Overacting der Darsteller*innen noch hinwegsehen kann, sollte spätestens bei den stümperhaften CGI-Effekten ins Grübeln kommen. Die dürftig animierten Figuren fügen sich zu keinem Zeitpunkt organisch in die echten Kulissen ein und wirken zwischen den menschlichen Darsteller*innen stets wie Fremdkörper. Langweilig, wirr und unispiert!
08. „Zeros and Ones„

Lange Kamerafahrten, grieseliges Filmkorn & kryptische Dialoge. Punkte, die im Schatten einer Vielzahl von Fragen verblassen. Was möchte uns Regisseur Adel Ferrara eigentlich sagen? Wieso die ständigen Coronaverweise, wo sie doch gar nichts zur Handlung beitragen? Und wo wir schon dabei sind: Was war jetzt noch gleich die Handlung?
Keine Kritik vorhanden
07. „Siew Lup“

Mies gespielt, furchtbar inszeniert und katastrophal geschrieben! Statt den angekündigten Erotikthriller mit Splatter-Einlagen erwartet das Publikum in „Siew Lup“ ein unansehnlicher Mix aus Daily-Soap und Softporno! Und was ist das überhaupt für ein Score?
06. „Verlorene Liebe“

Es gibt unterhaltsamen Trash & es gibt „Verlorene Liebe“, einen uninspirierten Soft-Krimi mit minimalen Thriller-Elementen und einer vergessenswerten Romanze, der absolut nichts richtig macht und in seiner Unfähigkeit nicht einmal unterhaltsam ist. Zielgruppe: Jede*r der noch nie in seinem Leben einen Film gesehen hat!
Keine Kritik vorhanden
05. „Choose or Die„

Bock auf spannenden Cyber-Horror? Dann solltest du lieber die Finger von der Gurke „Choose or Die“ lassen und lieber irgendeine Folge von „Black Mirror“ ansehen – ganz egal welche!
Keine Kritik vorhanden
04. „Female Assassin„

Aus dem Weg hier kommt die feministische Antwort auf „John Wick“! Zumindest haben sich das die Filmschaffenden hinter der US-amerikanisch-marokkanischen Co-Produktion „Female Assassin“ so vorgestellt. Das Ergebnis sieht jedoch anders aus – ganz, ganz anders!
03. „The Requin – Der Hai„

Man kann es mir auch nicht recht machen! Erst schimpfe ich über eine Stunde, dass kein Hai auftaucht und wenn er dann doch endlich kommt, passt es mir trotzdem nicht! Wären da nicht das miserable Schauspiel, die unterirdischen Effekten und der spannungsbefreite, dämliche Survival-Plot könnte man fast meinen es liegt an mir – aber eben nur fast!
Keine Kritik vorhden
02. „Faustdick„

“Faustdick” fühlt sich an wie ein überlanger Altherrenwitz, der sich einzig und alleine darauf verlässt, dass komisch klingende Dialekte und einen bereits vor vielen Jahren tot gerittener Durchfall-Gag für spaßige Unterhaltung sorgen. Wenn das die Definition für Humor made in Germany ist, sieht es um die Zukunft der deutschsprachigen Comedy verdammt düster aus!
01. „365 Days: This Day“

Lang lebe die Liebe! Der körperliche & seelische Missbrauch hat sich ausgezahlt. Nach Freiheitsberaubung, Vergewaltigung & Nötigung steht der nächste Schritt im Hause Torricelli an: Massimo und seine Laura geben sich das Ja-Wort! Blumen & freundliche Gesten sind Geschichte – Stockholm Syndrom ist der neue Weg ins Herz einer Frau! „365 Days – This Day“ ist eine willkürliche Aneinanderreihung von kitschigen, zum Fremdschämen peinlichen Momentaufnahmen, unterlegt mit gefühlt 1.000 miserablen Pop-Schnulzen. Wie ein zweistündiges Musikvideo voller liebloser Bumsszenen, Slow-Motion & pseudoromantischem Kitsch! Dabei ist die Romanze ungefähr so sexy wie ein eingerissener Fingernagel. Pfui!
Keine Kritik vorhanden
