50 Filme, die man 2024 gesehen haben muss!
Auch das Filmjahr 2024 hat wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass Filmkunst weiterhin begeistern und überraschen kann. Von atemberaubenden Blockbustern bis hin zu leisen Indie-Perlen bot das vergangene Jahr eine bemerkenswerte Vielfalt an Werken, die sowohl Kritiker*innen als auch das Publikum in ihren Bann zogen. Wenn es nach unserem Chefredakteur Chrischa geht, darf man sich die nachfolgenden Filme auf keinen Fall entgehen lassen!
[Die Liste kann Filme enthalten, die lediglich auf Filmfestivals zu sehen waren]

Top 50: Die besten Filme des Jahres (Chefredakteur: Chrischa)
Platz 30 – Alien: Romulus

„Alien: Romulus“ erinnert daran, was die Reihe einst so einzigartig machte. Inmitten einer klaustrophobischen Szenerie entfaltet sich eine pulstreibende Spannung, die das Publikum ohne Erbarmen in ihren Bann zieht. Eine würdige Fortsetzung, wenn nicht sogar der beste Teil der gesamten Reihe, der den Nervenkitzel der ersten Stunde wiederbelebt und das „Alien“-Universum auf faszinierende Weise neu erlebbar macht.
Keine Kritik vorhanden
Platz 29 – Feinfühlige Vampirin sucht lebensmüdes Opfer

“Feinfühlige Vampirin sucht lebensmüdes Opfer“ taucht tief in das Gefühl der Einsamkeit und der Sehnsucht nach Verbindung ein. Inmitten von schwarzem Humor und blutigen Momenten geht es weniger um das Übernatürliche als um die universellen Ängste des Erwachsenwerdens und der Existenz. Eine berührende Geschichte über die Suche nach Bedeutung und Erlösung, angesiedelt zwischen Melancholie, Witz und Dunkelheit!
Zur Kritik von „Feinfühlige Vampirin sucht lebensmüdes Opfer“
Platz 28 – Arthur der Große

“Arthur der Große” erinnert uns daran, dass wahre Freundschaft keine Grenzen kennt. In einer Welt, die von Extremsport und Wettbewerb geprägt ist, zeigt das berührende Abenteuer, wie ein Hund zu einem symbolischen Held wird. Er geht durch den Dschungel, aber es sind vor allem die Herzen der Zuschauer*innen, die er erobert!
Platz 27 – The Bikeriders

“The Bikeriders” entführt das Publikum in die raue Welt der 60er-Jahre-Motorradgangs, wo Freiheit und Gefahr untrennbar miteinander verbunden sind. Die Atmosphäre ist dicht und authentisch, während die Momentaufnahmen den intensiven Zusammenhalt und die wilde Unabhängigkeit der Gang wiedergeben!
Platz 26 – Shadow of Violence

„Shadow of Violence“ beeindruckt mit seiner kraftvollen Inszenierung, den starken schauspielerischen Leistungen von Cosmo Jarvis und Barry Keoghan sowie der eindringlichen Atmosphäre der irischen Landschaft. Das Warten auf diesen intensiven und vielschichtigen Thriller hat sich gelohnt!
Platz 25 – The Royal Hotel

Betrachtet durch die Linsen eines weiblichen Augenpaars mutiert eine feuchtfröhliche Stammtischgemeinschaft, die sich, ihrem Mannsein frönend, zumeist aber auch aus Mangel an Alternativen, in der Abgeschiedenheit des australischen Outbacks die graue Gehirnmasse in Alkohol ertränkt, zum klaustrophobischen Schreckensszenario. Die Welt, die Kitty Green in “The Royal Hotel” erschafft, oder besser noch, einfach genau so abbildet, wie sie für Frauen auf dem gesamten Globus bittere Realität ist, ist schonungslos, kalt und belegt von einer düsteren Vorahnung, die sich jederzeit bewahrheiten könnte.
Platz 24 – Spaceman: Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt

“Spaceman: Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt” überzeugt als atmosphärisch dichtes und gleichzeitig überaus warmherziges Sci-Fi-Drama über Einsamkeit und Entfremdung, verortet am einsamsten Ort, den man sich nur vorstellen kann: den nicht enden wollenden Weiten des Weltalls.
Platz 23 – Dream Scenario

Nachdem Kristoffer Borgli mit seinem Regiedebüt “Sick of Myself” einer der Überraschungsfilme der vergangenen Jahre gelang, ging es für den norwegischen Regisseur ohne Umschweife direkt nach Hollywood, um auch dort seinen eigenwilligen Mix aus beißender Gesellschaftskritik, zynischem Humor und einer kleinen, aber feinen Brise Horror zu verbreiten.
Platz 22 – Cobweb

“Cobweb” ist eine Verneigung vor dem Medium Film, im Speziellen für die goldene Hitchcock-Ära und insbesondere auch für den experimentellen südkoreanischen Film der 70er Jahre. Ein Film über das Filmemachen, den Wahnsinn und das Chaos hinter den Kulissen und viel mehr noch in den Köpfen der Filmschaffenden selbst. Ein Ort, an dem Kreativität, Ambitionen, aber auch Selbstüberschätzung und Verbissenheit aufeinandertreffen und dadurch Tragik und Komik unfreiwillig Tür und Tor öffnen.
Platz 21 – Des Teufels Bad

Wie schon in “Ich seh, ich seh” und “The Lodge” dient auch in “Des Teufels Bad” das Thema Mutterschaft wieder einmal als zentraler Anker, in diesem Fall als Begleitmotiv der mentalen Talfahrt einer verzweifelten Frau bis hin zum unausweichlichen Kataklysmus. Agnes Tour de Force in den finsteren Wäldern Österreichs porträtieren die beiden Slowburn-erfahrenen Horror-Expert*innen mit einer bleiernen Schwere, wie gewohnt ohne plumpe Schockeffekte und reißerischen Firlefanz, während sich das Grauen durch die sich zunehmend verengenden Pattsituation und den unmenschlichen durch Tradition und Glaube generierten Schrecken etabliert.

