Die besten Filme des Jahres 2023 – Chrischas Top 50

Jahresrückblick 2023: Die besten Filme des Jahres – Chrischas Top 50

Wem man sich schon anmaßt eine Liste mit den besten Filmen des Jahres zu verfassen, dann sollte man auch Filme wie “Killers of the Flower Moon”, “Mission Impossible: Dead Reckoning – Teil 1”, “Beau is Afraid” und “Oppenheimer” gesehen haben. Ob es all diese Titel, ein paar oder vielleicht auch kein einziger (!!!) davon in meine persönliche Top 50 geschafft hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Ranking – basierend auf insgesamt 298 gesehenen Filmen mit deutschem Starttermin 2023!


Platz 40 – Die Lehrerzimmer

Das Lehrerzimmer ©Alamodefilm

Im beklemmenden 4:3-Drama “Das Lehrerzimmer” findet sich eine engagierte Lehrerin plötzlich in einer moralischen Zwickmühle wieder. Dank der Horror-esken Inszenierung entwickelt sich daraus eine nervöse, ungemütliche Reise, die nicht nur bei der überforderten Protagonistin für Schweißtropfen auf der Stirn sorgt! Das ist deutsches Kino, wie man es gerne sieht!

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Platz 39 – Sisu

Sisu ©Lionsgate

Finnische Naziploitation zu Zeiten des Lapplandkriegs. Schnörkellos erzählt, stylisch durchinszenziert und ultrabrutal. Quentin Tarantino wäre stolz!

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Platz 38 – Renfield

Renfield ©Universal Pictures

Nicolas Cage als Dracula – noch fragen? Hinter jedem bösen Mann steckt eine treue Seele – oder so ähnlich. Gru hatte seine Minions, Victor Frankenstein, seinen Igor und Graf Dracula? Der hat seinen Renfield! Basierend auf der Figur des Handlangers des dunklen Fürsten aus Bram Stokers Gothic-Horror-Roman „Dracula“ von 1897, bekommt der Mann hinter dem Titelmonster in der Horrorkomödie „Renfield“ seine eigene Geschichte, während sich Dracula selbst eher im Hintergrund aufhält. Eine interessante Idee, die einiges kann!

Zur Kritik von „Renfield“


Platz 37 – Ninjababy

Ninjababy 2021 ©Plaion Pictures

Frausein bedeutet nicht automatisch Muttersein! Nach dem ebenfalls aus Norwegen stammenden Coming-Of-Age-Drama „Der schlimmste Mensch der Welt“, steht auch in „Ninjababy“ erneut eine junge Frau im Mittelpunkt der Geschichte, die mit den klassischen Rollenbildern rein gar nichts anzufangen weiß. Kristine Kujath Thorp meistert dieses Part mit Bravour und verleiht der überforderten Rakel ein facettenreiches und glaubwürdiges Profil zwischen Panik und Überforderung, mit perfektem komödiantischen Timing.

Zur Kritik von „Ninjababy“


Platz 36 – Babylon

Babylon ©Paramount Pictures

„Babylon – Rausch der Ekstase“ ist eine Geschichte über Aufstieg und Fall, unbändige Leidenschaft und grenzenlose Ignoranz. Mal alberner Quatsch, mal großes Schauspielkino – aber immer einzigartig und jetzt schon kultverdächtig. Ein Film, so exzentrisch wie die Zeit, in der er spielt. Irgendwie seltsam, aber auch irgendwie gut!

Zur Kritik von „Babylon“


Platz 35 – Rode

Rodeo ©Plaion Pictures

Trotz seiner Eigenschaft als kleines intimes Indie-Drama gelingt „Rodeo“ das Kunststück, etwas auf die Mattscheibe zu transportieren, das große Hollywood-Blockbuster wie die The Fast and the Furious-Reihe lange Zeit vergeblich versucht haben: die unverfälscht echte Leidenschaft für die Straße!

Zur Kritik von „Rodeo“


Platz 34 – Appendage

Appendage ©Hulu

Jeder Mensch hat eine hässliche Seite, das ist unbestreitbar. In “Appendage” manifestiert sich diese in einem zunächst hilflos wirkenden bizarren Geschöpf, dass sich, herausgewachsen aus seiner Wirtin, zwar körperlich abnabelt, mental jedoch weiter verbunden von deren Selbstzweifeln und Ängsten nährt – so lange bis nichts mehr von ihr übrig ist.

Zur Kritik von „Appendage“


Platz 33 – Flora and Son

Flora and Son ©Apple TV+

„Flora and Son“ ist filmisches Seelenbalsam, das mitten ins Herz trifft. John Carney unterfüttert seine simple Botschaft über die Kraft der Musik und ihre heilende Wirkung mit echten Figuren, mit Ecken und Kanten und nachvollziehbaren Konflikten. Das Ergebnis ist ein rotzig-frecher und gleichermaßen herzlicher Film, der ungemein von seiner ungeschönt direkten Art und dem stets mitschwingenden irischen Charm profitiert.

Zur Kritik von „Flora and Son“


Platz 32 – The Leech

The Leech 2022 ©MPI Media Group

Der weihnachtliche Psychothriller “The Leech” funktioniert gleichermaßen als bitterböse Abrechnung mit religiösen Werten als auch als zynischer Horror-Spaß, auch wenn der Horror selbst erst im letzten Akt zutage kommt – dann aber mit Schmackes!

Zur Kritik von „The Leech“


Platz 31 – Till

Till ©AP/Universas

Basierend auf der wahren Geschichte über einen kaltblütigen Mord an einem unschuldigen Schwarzen Jungen, erzählt “Till” ein berührendes Drama über Rassismus, Gerechtigkeit und Menschlichkeit! Hervorragend gespielt und schockierend!

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