Die besten Darsteller*innen des Jahres 2023 – Chrischas Top 10

Jahresrückblick 2023: Die besten Darsteller*innen des Jahres – Chrischas Top 10

Cillian Murphy, Emily Blunt, Matt Damon, Robert Downey Jr., Kenneth Branagh, Tom Conti, Josh Hartnett, Alex Wolff, Dylan Arnold, Florence Pugh. Was auf den ersten Blick ein durchaus solides Ranking, der besten Darsteller*innen eines Filmjahrs sein könnte, ist in Wirklichkeit lediglich der zugegebenermaßen wirklich beeindruckende Cast von Christopher Nolans Biopic “Oppenheimer” – die richtige Top 10, die gib’s jetzt!


Platz 10 – Kristine Kujath Thorp

Ninjababy 2021 ©Plaion Pictures

Zu sehen in: „Ninjababy“, „Sick of Myself“

Kristine Kujath Thorp ist die Entdeckung des Jahres! Die Natürlichkeit, die dem Spiel der Norwegerin innewohnt, ist unglaublich erfrischend und macht sie zu einer absoluten Bereicherung für jeden Film – egal, ob als unverhofft Schwangere in “Ninjababy”, oder als Narzisstin mit Selbstverletzungsdrang in “Sick of Myself”! Großartig!


Platz 09 – Kristoffer Joner

War Sailor ©DCM Film Distribution

Zu sehen in: „War Sailor“

“War Sailor” mag etwas zu lang sein und mit den vielen Perspektiven-, Handlungs- und Zeitsprüngen auch ein wenig irritierend und sprunghaft – der erschütternden Kraft, die dem Kriegsepos innewohnt, tut dies jedoch keinen Abbruch. Ein fesselnder, höchst emotionaler Film, der mehr als nur einmal zu Tränen rührt! Und Kristoffer Joner ist maßgeblich daran beteiligt!


Platz 08 – Mia McKenna-Bruce

How to Have Sex ©Condor Distribution

Zu sehen in: „How to Have Sex“

Das erschütternde Indiedrama “How to Have Sex” war eine DER Überraschungen des Jahres – und das nicht zuletzt wegen seiner großartigen Hauptdarstellerin Mia McKenna-Bruce.


Platz 07 – Colin Farrell

The Banshees of Inisherin ©Searchlight Pictures

Zu sehen in: „The Banshees of Inisherin“

Schon frech, dass Colin Farrell bei den Oscars einfach übergangen wurde! Ich Selbst die Empörung ist empört!


Platz 06 – Rebecca Hall

Resurrection ©Universal Pictures

Zu sehen in: „Resurrection“

Kaum eine andere Schauspielerin heutzutage legt eine derart große Bandbreite an darstellerischem Talent an den Tag, wie Rebecca Hall. Alleine, was sich in den Augen der wandlungsfähigen Britin abspielt, wenn sie in “Ressurection” zum Spielball des diabolischen Tim Roth wird, ist schlicht und ergreifend brillant!


Platz 05 – Franz Rogowski

Passages ©MUBI

Zu sehen in: „Passages“, „Freaks Out“

Neben Albrecht Schuch gehört Franz Rogowski zu den besten Darstellern, die Deutschland aktuell zu bieten hat. Wer jetzt noch anderer Meinung ist, kam mit Sicherheit noch nicht in den Genuss des brillant gespielten Charakterdramas “Passages”. Schnell nachholen!


Platz 04 – Barry Keoghan

Saltburn ©Amazon Studios

Zu sehen in: „Saltburn“, „The Banshees of Inisherin“

Ob als Hauptdarsteller oder in einer kleinen Nebenrolle: Barry Keagon ist immer eine sichere Bank! Wenig überraschend konnte er auch 2023 wieder einmal Akzente setzen. Mehr davon!


Platz 03 – Adèle Exarchopoulos

Passages ©Mubi

Zu sehen in: „Passages“, „Diebinnen“, „Neureiche“, „The Five Devils“

Seit ihrer nachhaltig beeindruckenden Performance im berührenden Meisterwerk “Blau ist eine warme Farbe” ist die bildschöne Französin nicht mehr wegzudenken aus der Welt des Films. Wann immer man den Namen Adèle Exarchopoulos liest, kommt dies einem Gütesiegel für großes Schauspielkino gleich. Die beste Darstellerin unserer Zeit hat auch 2023 abgerissen – und das in insgesamt vier Filmen. Wow!


Platz 02 – Jeremy Allen White

The Bear: King of the Kitchen ©Chuck Hodes / FX Networks

Zu sehen in: The Bear: King of the Kitchen“,Fingernails“, The Iron Claw“

Nachdem man Jeremy Allen White über insgesamt 11 Staffeln “Shameless” hinweg beim Heranwachsen und Entfalten seines unglaublichen schauspielerischen Talents zusehen konnte, erntet der Charaktermime nun endlich die Lorbeeren für seine Arbeit. Drei Rollen, dreimal abgeliefert – besser geht’s nicht!


Platz 01 – Brendan Fraser

The Whale ©Plaion Pictures

Zu sehen in: „The Whale“

Dass „The Whale“ hinten den Erwartungen zurückbleibt, ist nicht weiter schlimm. Die Kamera hat dabei sowieso nur Augen für Brendan Fraser, in dessen Mimik sich das volle Ausmaß an Leid und Schmerz einer sich nach Erlösung sehnenden Seele widerspiegelt. Seine sensationelle, wie ergreifende Performance ist der Dreh- und Angelpunkt eines Films, der abseits dieser darstellerischen Brillanz doch ziemlich ernüchternd ausfällt.

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