Ambulance [2022] Kritik

Wo Michael Bay draufsteht, ist auch Michael Bay drin. Was wie eine Drohung klingt, ist im Fall seines jüngsten Kinofilms, dem furiosen Actionthriller „Ambulance“, tatsächlich als Versprechen und weniger als Warnung zu verstehen. Der mit Jake Gyllenhaal und Yahya Abdul-Mateen II hervorragend besetzte No-Brainer fühlt sich in seiner gesamten Inszenierung nämlich wie Bays 90er-Jahre-Kracher „The Rock“ oder „Bad Boys“ an und hebt sich dadurch deutlich vom lahmen CGI-Gekloppe seiner „Transformers“-Reihe ab.

Ambulance ©Universal Pictures

Handlung

Als Will und Danny Sharp in finanzielle Schwierigkeiten geraten, begehen die ungleichen Brüder einen Überfall auf eine Bank, um schnell an Geld zu kommen. Doch der vermeintlich einfache Job verläuft anders als geplant und manövriert die beiden in eine brenzlige Situation, aus der es kaum ein entrinnen gibt!

Ambulance ©Universal Pictures

Kritik

Mit seinem Highspeed-Actionthriller „Ambulance“ beweist Michael Bay, dass ihm „echte“ Action deutlich besser zu liegen scheint als großer Effekt-Bombast aus dem Computer – auch wenn er es auch hier schafft, selbst eine vermeintlich geerdete Verfolgungsjagd völlig over-the-top zu inszeniert. Entweder man liebt es oder hasst es! Natürlich bietet „Ambulance“ neben dem kurzweiligen Schauwert auch offensichtliche Kritikpunkte. 

Ambulance ©Universal Pictures

So bekommt Nebendarstellerin Eiza González zwar mehr zu tun als eins Megan Fox, so ganz kann sich Bay jedoch nie von seinem eingestaubten Frauenbild lösen. Im Großen und Ganzen entpuppt sich „Ambulance“ trotz den vorangegangenen Bedenken als durchweg positive Überraschung. Ein schnörkelloser Actionthriller – absurd, komplett drüber und unglaublich spannend. Macht schon Bock!

Ambulance ©Universal Pictures

Fazit

Schnörkellose Hochgeschwindigkeits-Action!

Bewertung: 3.5 von 5.

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