
DIE BESTEN FILME DES JAHRES
[Stand 30.12.2022]
Selten hat ein Jahr so viele großartige Filme zum Vorschein gebracht wie 2022! Für die nachfolgende Liste mit den 50 besten Filmen des Jahres wurden insgesamt 322 Spielfilme berücksichtigt, die 2022 ihre Premiere in Deutschland feierten – egal ob auf der großen Leinwand, im Heimkino oder direkt auf dem Streamingmarkt. Viel Spaß damit!
50. „Im Westen nichts Neues“

Der deutsche Oscar®-Beitrag „Im Westen nichts Neues“ leitet die Liste der besten Filme des Jahres ein. Das authentische Kriegsdrama ist trotz kleinerer Schwächen ein absoluter Must-See für jeden Filmfan
Keine Kritik vorhanden
49. „The Menu“

Mit derselben eleganten Präzision, mit der die im Akkord arbeitenden Köch*innen in der Küche allerhand appetitliche Speisen kredenzen, widmet sich Regisseur Mark Mylod auch der Inszenierung seines außergewöhnlichen Thrillers. “The Menu” besticht mit künstlerisch in Szene gesetztem, sich auf der psychologischen Ebene angesiedelten Terror und treibt seine überforderten Protagonist*innen durch einen cleveren wie auch gewitzten Thriller-Plot mit gesellschaftskritischem Subtext.
48. „Fall„

Bis an die Grenzen des Unerträglichen! „Fall“ ist wahrlich ein schweißtreibender Trip, vor allem für all diejenigen, die unter Höhenangst leiden! Ein körperliches Erlebnis, begleitet von schwitzigen Handflächen, einem flauen Gefühl tief in der Magengrube und einer dichten Gänsehaut, die den gesamten Körper befällt!
47. „Dinner in America„

Skurril, laut und einzigartig! Diese anarchistische Außenseiter-Komödie muss man einfach lieben.
Keine Kritik vorhanden
46. „The Greatest Beer Run Ever„

Die verrücktesten Geschichten schreiben manchmal das Leben selbst. Kaum zu glauben, dass sich die in “The Greatest Beer Run Ever” beschriebenen Ereignisse genauso zugetragen haben sollen, doch Chickie Donohoue gab es tatsächlich – und ebenso seine wahnsinnige Reise! Trotz der skurrilen Prämisse und dem eher auf Feel-Good getrimmten Einstieg, entwickelt sich die Tragikomödie mit fortschreitender Laufzeit immer mehr zu einem fesselnden Anti-Kriegsdrama, bei dem einem das Lachen im Halse stecken bleibt.
45. „Slumberland„

Warmherzig und einfühlsam – aber auch ziemlich unterhaltsam, schrill und komisch! „Slumberland“ meistert den Spagat zwischen geerdetem Familiendrama und Fantasy-Klamauk mit Bravour! Lawrence schickt seine beiden Hauptfiguren – und das Publikum gleich mit – auf eine fantasiereiche Reise mit ausgefallenen Kostümen und kreativen Ideen. Diese müssen sich, wie einst Leonardo DiCaprio in „Inception“, durch facettenreiche Traumwelten mogeln, um sich letztlich ihren eigenen Ängsten zu stellen.
44. „Run Sweetheart Run“

Feministischer Horror mit dem Holzhammer – aber trotzdem verdammt unterhaltsam! Dass „Run Sweetheart Run“ letzten Endes doch so gut funktioniert, liegt einerseits an der makellosen und überaus ästhetischen Inszenierung und dem überzeugenden Cast.
43. „Nope“

Trotz der klaren Genre-Zugehörigkeiten verfolgt „Nope“ keine großen Horror-Ambitionen. Jordan Peele will das Publikum weder verstören noch ängstigen und legt den Schwerpunkt eher auf Mystery, Unterhaltung und Atmosphäre. Mit beeindruckenden Bildern und stimmiger musikalischer Untermalung gelingt ihm das bisweilen sehr gut, auch wenn die zwei Stunden Laufzeit nicht frei von Längen sind.
42. „Massive Talent„

Eine öffentliche Liebeserklärung an Nick Cage! Dass der US-amerikanische Regisseur Tom Gormican selbst ein gigantischer Fan des Oscar-Preisträgers ist, wird schon nach wenigen Minuten klar. In „Massive Talent“ wimmelt es nur so vor kleinen Easter-Eggs, offensichtlichen Anspielungen und Zitaten aus der großartigen Karriere von Nicolas Cage. Der wiederum hat sichtlich Spaß, die volle Bandbreite an Cage-Wahnsinn auf die Leinwand zu zaubern und liefert alles, was man sich von Kult-Cage wünscht.
41. „Top Gun: Maverick„

Vom pathetischen Macho-Kitsch zum mitreißenden Spannungskino in Überschallgeschwindigkeit. Während „Top Gun: Maverick“ im holprigen ersten Drittel noch mit Pseudocoolnes und Machogehabe zu kämpfen hat, bekommt Joseph Kosinski glücklicherweise doch noch die Kurve und legt einen qualitativen Steilflug ein, der das zähe Ereignis doch noch von null auf hundert ins gehobene Blockbuster-Kino katapultiert.
