Fantasy Filmfest Nights 2026
Es ist wieder soweit: Die Fantasy Filmfest Nights 2026 werfen ihre langen, blutigen Schatten voraus. Ein Blick auf das diesjährige Line-up genügt, um zu wissen, dass uns kein gemütlicher Kinobesuch, sondern eine Tour de Force in Sachen Eskapismus erwartet. Hier regiert noch die haptische Qualität handgemachter Effekte und Drehbücher, die keine Kompromisse kennen. Das Programm wirkt wie ein leidenschaftliches Plädoyer für die Abgründe unserer Fantasie. Während sich der Mainstream in der zehnten Wiederholung ermüdender Blockbuster-Formeln verliert, gräbt das Fantasy Filmfest jene Perlen aus, die das Potenzial haben, uns nachts wachzuhalten. Es wird laut, es wird düster – und es wird sicher wieder diesen einen Film geben, bei dem sich das Publikum spaltet: Fluchtreflex auf der einen, Standing Ovations auf der anderen Seite.

Alle Termine im Überblick
Berlin: 16.04. – 19.04.2026
Frankfurt: 23.04. – 26.04.2026
Hamburg: 16.04. – 19.04.2026
Köln: 16.04. – 19.04.2026
München: 23.04. – 26.04.2026
Nürnberg: 16.04. – 19.04.2026
Stuttgart: 23.04. – 26.04.2026

Alle Filme im Überblick
Warum zieht es uns eigentlich noch in den Saal, wenn das Heimkino nur einen Klick entfernt ist? Weil das Fantasy Filmfest keine bloße Abspielstation ist, sondern eine Institution. Ein Klassentreffen für alle, die das Kino noch als Grenzerfahrung begreifen. Es geht um das gemeinsame Aufschreien, das kollektive Lachen an den moralisch völlig falschen Stellen und das Fachsimpeln in der Schlange vor dem Einlass. Die Nights 2026 bringen diese ganz eigene Atmosphäre zurück – diesen Moment im Dunkeln, wenn man weiß, dass man unter Gleichgesinnten ist, die dieselbe Lust am Abseitigen teilen.

Appofeniacs

Deepfakes, die nicht nur Gesichter, sondern auch die Realität selbst verschlingen. Ein Social-Media-Thriller, der wie ein digitaler Herzschlag pulsiert, voller Paranoia und technologischem Grauen. Du teilst, du klickst, du stirbst – und plötzlich weißt du nicht mehr, wer du bist.
Desert Warrior

Ein Kaiser, kalt und sadistisch, sammelt Tribute aus Blut und Angst. Ein episches Fantasy-Massaker, das Gewalt und Unterdrückung in grellen Farben malt. Und irgendwo dazwischen blitzt Hoffnung auf: der heroische Widerstand gegen einen Tyrannen, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt.
Feels Like Home

Das eigene Heim wird zur Zelle, jeder Raum ein Alptraum. Psychologischer Terror auf engstem Raum, wo Geborgenheit sich in puren Überlebenskampf verwandelt. Die Luft ist schwer, die Wände eng, und das Flüstern in deinem Kopf lässt dich an allem zweifeln – selbst an dir selbst.
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes

Erziehung, die in Wahnsinn und Blut ausartet. Eine schwarze Komödie über Fürsorge, die zu Gewalt wird, über Lust, die sich in Schmerz verwandelt. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Fürsorge und Abgrund, und du erkennst, dass das Böse manchmal direkt aus dem Wohnzimmer kommt.
Imposters

Das eigene Kind – plötzlich fremd, unzugänglich, beängstigend. Psychologischer Horror, der leise und beständig nagt, ein Spiel mit Wahrnehmung und Vertrauen. Der Zweifel sitzt tiefer als jede Wunde, weil er das Herz trifft, genau dort, wo man sich am verletzlichsten fühlt.
Kinki

Urban Legends, Mythen, Geister – Episoden wie kleine Stichflammen aus der Großstadt. Schnell, dunkel, unheimlich. Hinter jeder Ecke könnte etwas lauern, das dich kennt, das dich beobachtet, und du willst es doch sehen.
Mag Mag

Japanischer Horror ohne Atempausen. Ein Alptraum in Highspeed, schrill und bizarr, voller Kreaturen, die nicht von dieser Welt stammen. Hier existiert Logik nur als ferne Erinnerung, während du hilflos durch ein Chaos aus visuellem Terror taumelst.
Mārama

Gothic-Horror trifft auf die blutigen Schatten kolonialer Geschichte. Ein Film, der Grauen mit Bedeutung füllt, historische Ungerechtigkeit und Rache verbindet und dabei Schatten und Schuld zu einer dichten Atmosphäre verschmilzt.
Mum, I’m Alien Pregnant

Body Horror trifft auf absurde Komik. Eine Alien-Schwangerschaft, schleimig, grotesk und völlig hemmungslos. Dieser B-Movie-Albtraum voller praktischer Effekte bringt dich gleichzeitig zum Lachen und zum Würgen.
Nightborn

Alte Märchen werden blutig. Eine einsame Hütte im dunklen Wald, in der archaische Ängste Realität werden und Legenden zum Leben erwachen. Es ist Folk-Horror, der unter die Haut kriecht.
Obsession – Du sollst mich lieben

Liebe, die in Wahnsinn kippt und Sehnsucht, die alles zerstört. In diesem Psychothriller schneidet Zuneigung wie ein Messer, während obsessive Leidenschaft zur tödlichen Macht wird.
Rosebush Pruning

Ein blutiger Tanz der Oberschicht, bei dem hinter glänzenden Fassaden Geheimnisse lauern, die gewaltsam ans Licht drängen. Satire und Horror verbinden sich hier zu einem bösartigen Vergnügen, wenn der Abgrund hinter der Schönheit hervorblitzt.
Saccharine

Schönheit um jeden Preis – und der Preis ist menschlich. Body Horror, der direkt unter die Haut geht und Sucht in einem makabren Tanz zeigt. Jeder Blick in den Spiegel erinnert daran, wie zerbrechlich wir sind.
Silence

Vampire, die die Stille als tödliche Waffe nutzen. Ein Mythos, völlig neu gedacht: blutrünstig, subtil und unbarmherzig.
Veins

Zurück zur Natur – brutal und gnadenlos. Ein Survival-Trip, der ökologische Obsession in Blut verwandelt. Die Natur holt sich alles zurück und du bist nur eine zitternde Ader in ihrem riesigen Körper.
The Vile

Domestic Horror, der lange nachhallt. Die eigenen vier Wände verwandeln sich in ein rituelles Grauen voller böser Überraschungen. Wenn du glaubst, du seist sicher, hat dich dieser Film längst erreicht.
The Whisper

Ein Familienfluch, der in jedem Schatten lauert. Paranoia, Angst und das leise Flüstern der Vergangenheit, das niemals verstummt.
Whistle

Ein aztekischer Fluch sorgt für schnellen, tödlichen Horror. Eine Pfeife kündigt den Tod an und jede Sterbeszene glänzt vor grausamer Kreativität. Wer diesen Fluch entfesselt, spielt mit Mächten, die nie für Menschen bestimmt waren.

Alle Infos und Tickets unter: Fantasy Filmfest

