| Titel | Greenland 2 |
| Genre | Action, Drama |
| Jahr | 2025 |
| FSK | 12 |
| Regie | Ric Roman Waugh |
Kinostart: 08.01.2026
Eine neue Ära nach dem Kometen
Es ist soweit: Das Warten für Fans von packendem Katastrophen-Kino hat ein Ende. Am 8. Januar 2026, feiert eine heiß erwartete Fortsetzung ihre Premiere in den deutschen Kinos: „Greenland 2“. Nachdem der erste Teil im Jahr 2020 überraschend zu einem Kritikerliebling und Publikumserfolg avancierte, kehrt das Team hinter dem Erfolgsprojekt nun zurück, um die Geschichte der Familie Garrity in einer Welt nach dem Weltuntergang weiterzuerzählen. Der erste Teil von „Greenland“ unterschied sich wohltuend von anderen Genre-Vertretern wie „2012“ oder „Armageddon“. Statt sich nur auf die Zerstörung von Wahrzeichen zu konzentrieren, erzählte Regisseur Ric Roman Waugh eine intime, fast klaustrophobische Geschichte über eine Familie, die inmitten des Chaos versucht, ihren moralischen Kompass nicht zu verlieren. In der Fortsetzung wird dieser Fokus beibehalten, jedoch unter völlig veränderten Vorzeichen. Der Film setzt fünf Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils an. Der Komet „Clarke“ hat die Erde verwüstet, die Zivilisation, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Die Überlebenden, die im rettenden Bunkersystem in Grönland Schutz fanden, müssen nun den nächsten Schritt wagen: den Schritt zurück ans Licht – oder das, was davon übrig geblieben ist.

Das Leben der Wünsche – Videokritik
Die Familie Garrity, bestehend aus John (Gerard Butler), seiner Frau Allison (Morena Baccarin) und ihrem mittlerweile jugendlichen Sohn Nathan (Roman Griffin Davis), hat die Jahre unter der Erde überstanden. Doch die Ressourcen im Bunker gehen zur Neige, und die Enge wird zur psychischen Belastung. Als die Entscheidung fällt, den Bunker zu verlassen, finden sie eine Welt vor, die sie kaum wiedererkennen. Die Erde befindet sich in einem nuklearen Winter. Europa ist in ein tiefes Eis gehüllt, eine karge und gnadenlose Ödnis. Das Ziel der Garritys ist es, eine neue, dauerhafte Heimat zu finden. Doch die Natur ist nicht ihr einziger Feind. „Greenland 2“ thematisiert eindringlich, was aus der Menschheit wird, wenn Gesetze und Ordnung fehlen. Auf ihrem Weg durch die gefrorenen Überreste des Kontinents stoßen sie auf andere Gruppierungen, die um die letzten Ressourcen kämpfen. Der Film wandelt sich hierbei von einem reinen Katastrophenszenario hin zu einem postapokalyptischen Survival-Thriller, der die Frage stellt: Was ist ein Leben wert, wenn man nur noch ums Überleben kämpft?

Die Erwartungen sind groß. Aber kann „Greenland 2“ das Niveau des Vorgängers halten oder verliert sich die Fortsetzung in bekannten Genre-Klischees? Ist die Mischung aus Familiendrama und Überlebenskampf im ewigen Eis packend genug für die große Leinwand? Alle Details dazu, ob die Effekte überzeugen, wie sich die neuen Cast-Mitglieder einfügen und vor allem die Antwort auf die Frage, ob sich der Film wirklich lohnt, erfahrt ihr in unserer ausführlichen Videokritik. Dort analysieren wir ohne Spoiler, ob der Kinobesuch zum Pflichttermin wird oder ob man lieber auf den Heimkino-Release warten sollte.


