50 Filme, die man 2024 gesehen haben muss!
Auch das Filmjahr 2024 hat wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass Filmkunst weiterhin begeistern und überraschen kann. Von atemberaubenden Blockbustern bis hin zu leisen Indie-Perlen bot das vergangene Jahr eine bemerkenswerte Vielfalt an Werken, die sowohl Kritiker*innen als auch das Publikum in ihren Bann zogen. Wenn es nach unserem Chefredakteur Chrischa geht, darf man sich die nachfolgenden Filme auf keinen Fall entgehen lassen!

Top 50: Die besten Filme des Jahres (Chefredakteur: Chrischa)
Platz 40 – Ein Teil von dir

“Ein Teil von dir” ist weder das neue plakative “Tote Mädchen lügen nicht”, noch der nächste tragisch-erotische Teen-Kitsch der Marke “Élite”, sondern ein fein nuanciertes Indie-Drama, dass sich sowohl inszenatorisch als auch dramaturgisch in ganz anderen Sphären angesiedelt.
Platz 39 – Yannick

In der straffen Nettolaufzeit von rund einer Stunde setzt sich der Mann, der sich einst eine Lederjacke ausdachte, die es sich zum Ziel gemacht hat, alle anderen Lederjacken auf dieser Welt zu vernichten („Monsieur Killer) mit dem angespannten Verhältnis zwischen Kritiker*innen, Kunstschaffenden und Publikum auseinander und entspinnt darauf eine skurrile, schwarzhumorige Metakomödie, die man sich als Abseitsdesmainstreams-Fan nicht entgehen lassen sollte.
Platz 38 – Longlegs

„“Longlegs“ mag weit weniger gruselig als grotesk sei; nicht unbedingt spannend und doch einnehmend; und vor allem dank der brachialen Horroroffenbarung im Schlussakt ein klarer Pflichtfilm für einen jeden Genrefilmfan. Und für alle Anderen wäre da immer noch Nicolas Cage, mit einer gewohnt überschwänglichen Crazy-Performance, die man gesehen haben muss – am besten im O-Ton!
Platz 37 – Dìdi

Ähnlich wie „Mid90s“ von Jonah Hill fängt auch “Dìdi” die Zerbrechlichkeit der Jugend in einer prägnanten Momentaufnahme ein. Beide Filme zeigen einen jungen Protagonisten, der sich inmitten von familiären und sozialen Herausforderungen zu sich selbst findet. Ein introspektiver Blick auf die kulturellen und familiären Erwartungen eines taiwanesischen Jugendlichen: nostalgisch, authentisch, mitreißend!
Keine Kritik vorhanden
Platz 36 – Civil War

Alex Garlands “Civil War” ist ein düsterer, atmosphärischer Kriegsfilm, der eine zerbrochene Nation in den letzten Zügen eines blutigen Konflikts zeigt. Die Reise einer Gruppe Journalist*innen durch das Chaos sorgt für packende und verstörende Momente, während die Bilder der Zerstörung und die moralische Leere der Kriegsrealität eine beklemmende Intensität entfalten.
Platz 35 – Family Dinner

Oft reicht ein flüchtiger Blick, eine kleine Geste oder einfach nur das beklemmende Landhaussetting aus, um ein Gefühl von Schauer auszulösen, womit sich “Family Dinner” nahtlos in den auf psychologischen Horror spezialisierten, noch überschaubaren Gernefilmkosmos Österreichs einreiht. Mehr davon, bitte!
Platz 34 – Good Boy

Es ist wirklich erfrischend, wie “Good Boy” die herrlich skurrile Mann im Hundekostüm-Situation etabliert. Wo andere Genrefilme auf die effekthascherische Kraft eines Überraschungsmoments, einem spärlich aufgebauten Plotwist oder eine düstere Offenbarung mit Schockeffekt setzen, fällt Viljar Bøe direkt mit der Tür ins Haus und integriert den auf allen Vieren kriechenden Kunstfellträger mit einer gelassenen Selbstverständlichkeit in Christians Alltag.
Platz 33 – Als du mich sahst

Beginnend beim emotionalem Investment, dass “Als du mich sahst” seitens der Zuschauerschaft einverlangen, über die glaubhaft in der Realität angesiedelten Entwicklungen, die sich das Genre zugunsten abgestumpfter Kitsch ansonsten lieber aufspart, bis zur facettenreichen Charakterisierung seiner Liebenden, überzeugt die Romanze mit einem überraschend hohen Maß an Authentizität – und das in allen Belangen.
Platz 32 – Zeig mir, wer du bist

„Zeig mir, wer du bist” spielt nicht nur mit den Identitäten seiner Figuren, sondern auch mit der Wahrnehmung seines Publikums und erweist sich dadurch als cleveres Verwirrspiel. Wer auf spannende Wer-ist-wer-Spielchen mit blutigen Wendungen steht, kommt hier garantiert auf seine Kosten!
Platz 31 – Skincare

Wer hätte gedacht, dass hinter der oberflächlichen Welt von feuchtigkeitspendenden Tagescremes, luxuriösen Anti-Aging-Seren und revitalisierenden Gesichtsölen eine facettenreiche Geschichte wie diese schlummert. Lose basierend auf den realen Erfahrungen der Hollywood-Kosmetikerin Dawn DaLuise und doch fiktional erzählt, mit vielen Freiräumen – bloße Inspiration, kein Tatsachenbericht – lädt “Skincare” ein, in ein undurchsichtiges und bitterböses Kabinett der menschlichen Abgründe.

