Die besten Filme des Jahres 2023 – Chrischas Top 50

Jahresrückblick 2023: Die besten Filme des Jahres – Chrischas Top 50

Wem man sich schon anmaßt eine Liste mit den besten Filmen des Jahres zu verfassen, dann sollte man auch Filme wie “Killers of the Flower Moon”, “Mission Impossible: Dead Reckoning – Teil 1”, “Beau is Afraid” und “Oppenheimer” gesehen haben. Ob es all diese Titel, ein paar oder vielleicht auch kein einziger (!!!) davon in meine persönliche Top 50 geschafft hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Ranking – basierend auf insgesamt 298 gesehenen Filmen mit deutschem Starttermin 2023!


Platz 30 – The Adults

The Adults ©UPI Media

Michael Cera und Sophia Lillis sind erwachsen geworden! “The Adults” erzählt die Geschichte von drei entfremdeten Geschwistern, die durch die Kraft der Erinnerung an die gemeinsame Jugend wieder zueinanderfinden. Eine leichtfüssige Tragikomödie mit einem tollen Darsteller*innen-Ensemble.

Keine Kritik vorhanden


Platz 29 – Die letzte Nacht in Mailand

Die letzte Nacht in Mailand ©SquareOne Entertrainment

„Die letzte Nacht in Mailand“ nimmt das Publikum mit auf einen pulsierenden Trip durch eine schicksalsträchtige Nacht, in der alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann und gesellt sich dabei nahtlos zu Werken wie dem brillanten Ausnahmefilm „Good Time“ oder dem (zu Unrecht) völlig unter dem Radar gelaufen Echtzeit-Thriller „Nightride“. Was den italienischen Thriller mit den beiden genannten eint, ist nicht nur das Setting des nächtlichen Großstadtlichtermeers und die sich darin abspielende Reis eines sich immer tiefer in den Verwinklungen einer nicht aufzuhaltenden Abwärtsspirale verirrenden Protagonisten, sondern auch die inszenatorische Herangehensweise, wenn es darum geht, den Brustkorb einschnürende Spannung zu generieren.

Zur Kritik von „Die letzte Nacht in Mailand“


Platz 28 – Du bist sowas von nicht zu meiner Bat-Mizwa eingeladen

Du bist sowas von nicht zu meiner Bat-Mizwa eingeladen ©Netflix

„Du bist sowas von nicht zu meiner Bat-Mizwa eingeladen“ transportiert den authentischen Blick auf das Erwachsenwerden, wie man ihn beispielsweise aus Bo Burnhams A24-Drama „Eighth Grade“ kennt, in das mollig warme Gewand einer leichtfüßigen Teenager-Komödie. Bis zum Anschlag aufgeladen, mit dem unverkennbaren Sandler-Charme und der ansteckenden Chemie innerhalb des eingeschworenen Casts entwickelt Sammi Cohens Romanadaption eine den gesamten Raum einnehmende Wirkung. Das Ergebnis ist gleichermaßen rührend wie lustig.

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Platz 27 – Operation Fortune

Operation Fortune ©Leonine

Auch wenn „Operation Fortune“ nicht ganz an die Klasse von Guy Ritchies „The Gentleman“ herankommt – eine haarscharfe Angelegenheit – findet der „Snatch“ -Regisseur in seinem neuen Kinofilm zu alten Stärken zurück. Obwohl die Action – handgemacht und wertig – ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, gehört den schneidigen Dialogen das Hauptaugenmerk, die, vorgetragen aus den Mündern der spielfreudigen Darsteller*innen umso mehr verzücken. Mit trockenem Humor und scharfzüngigen One-Linern bieten sie dem spannenden Agenten-Plot ein überaus spaßiges Fundament.

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Platz 26 – Guy Ritchie’s The Covenant

Guy Ritchie’s The Covenant ©Amazon Studios

Während Guy Ritchie zu Beginn wie so oft ein unglaublich gutes Händchen für authentische Dialoge zeigt, weist “Guy Ritchie’s Der Pakt” erstaunlich wenig von dessen signifikanter Handschrift auf und überzeugt stattdessen als schnörkelloses Spannungskino, das sein Publikum auf der Gefühlsebene zu einhundert Prozent involviert.

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Platz 25 – Barbarian

Barbarians ©Blue Finch Film Releasing

Home-Invasion-Horror – und noch so vieles mehr! Trotz der klaren Zuordnung in eben jenes Horror-Subgenre, verfolgt Regisseur Charles Dorfman eine komplett eigenständige Vision und weckt dabei immer wieder Erinnerungen an Dave Francos Regiedebüt „The Rental“, bei dem der Home-Invasion-Aspekt ebenfalls lediglich als nettes Beiwerk für eine weitaus interessantere Geschichte diente. Atmosphärisch, fesselnd, charaktergetrieben!

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Platz 24 – Bruiser

Bruiser ©Disney+

In “Bruiser” wandelt sich väterliche Fürsorge schnell zum Machtkampf zweier verletzter, männlicher Egos. Wie das beengende 4:3 Format, das die von Kameramann Justin Derry fantastisch fotografierten Bilder begrenzt – die Soundkulisse ist übrigens nicht weniger großartig – findet sich auch Protagonist Darious in einer unliebsamen Situation zwischen zwei Parteien gefangen und kann am Ende nur zuschauen, wie der Kampf um seine Gunst über seinem Kopf ausgetragen wird. Fesselnd!

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Platz 23 – Passages

Passages ©MUBI

Man muss nicht lange suchen, um vor der Entscheidung für oder gegen das Dreiecksbeziehungsdrama „Passages“ einen oder besser gesagt zwei schlagkräftige Argumente zu finden, die förmlich nach einem „Ja, dieser Film muss gesehen werden“ schreien. Alleine das Zusammentreffen von zwei der vielversprechendsten jungen Schauspieltalente Europas rechtfertigt eine Sichtung des in der Stadt der Liebe verorteten Dramas zu einhundert Prozent. Nach der vielleicht besten Romanze aller Zeiten „Blau ist eine warme Farbe“ und „Zero Fucks Given“ zieht Adèle Exarchopoulos mit ihrer ausdrucksstarken Mimik auf ein neues alle Blicke auf sich, während „Luzifer“– und „Victoria“-Darsteller Franz Rogowski nicht minder einnehmen das Publikum zuerst für sich gewinnt, um es dann wieder unliebsame von sich zu stoßen.

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Platz 22 – Spider-Man: Across the Spider-Verse

Spider-Man: Across the Spider-Verse ©CTMG

Während “Spider-Man: A New Universe” 2018 in erster Linie mit einer frischen Optik überraschend konnte, im letzten Drittel dann aber in einem anstrengenden, zähen Finale mündete, kann die direkte Fortsetzung die gravierendsten Makel seines Vorgängers größtenteils ausmerzen. So hält “Spider-Man: Across the Spider-Verse” das hohe Tempo auch über die starke erste Hälfte hinaus aufrecht, hat dazu noch einen deutlich interessanten Schurken im Gepäck und auch das wesentlich reduziertere Schlussdrittel wirkt weitaus stimmiger und macht große Lust auf den letzten Teil der Trilogie!

Zur Kritik von „Spider-Man: Across the Spider-Verse“


Platz 21 – Barbie

Barbie ©Warner Bros

Wenn die „Little Women“-Regisseurin in ihrer in Pastellfarben getauchten Satire „Barbie“ den Status-Quo unserer in patriarchalen Strukturen festgefahrenen Gesellschaft humoristisch offenlegt, ist das zwar wenig subtil, aber dermaßen on-point, dass man davor eigentlich nur den pinken Cowboyhut ziehen kann. Chapeau, Frau Gerwig!

Zur Kritik von „Barbie“

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