| Titel | Viel Wirbel um Weihnachten |
| Genre | Komödie |
| Jahr | 2023 |
| FSK | 12 |
| Regie | Tim Story |
Starttermin: 17.11.2023 (Disney+)
Weihnachtsbeginn auf Disney+
Es ist gerade mal ein Tag her, dass Netflix die eifersüchtige Heather Graham im Weihnachtsfilm “Best. Christmas. Ever!” losschickte, um das scheinbar perfekte Leben ihrer ehemaligen Freundin zu exposen, da legt Disney+ auch schon nach, und veröffentlicht mit “Viel Wirbel um Weihnachten” ebenfalls ein weihnachtliches Original. In der Festtagskomödie bekommt es Rapper und “Fast and The Furious”-Darsteller Ludacris mit Lil Rel Howery (“Vacation Friends 2”) zu tun, der der festen Überzeugung ist, der Weihnachtsmann höchstpersönlich zu sein.

Und darum geht es…
Eddie Garrick (Ludacris) ist Sozialarbeiter, Vater einer achtjährigen Tochter und mit Weihnachten kann er so rein gar nichts anfangen. Seiner Tochter Charlotte (Madison Skye Validum) zuliebe will er seine Abneigung gegen die Festtage, die auf ein traumatisches Ereignis in seiner Kindheit zurückzuführen ist, jedoch beiseiteschieben, um ihr einen schönen Heiligabend zu bescheren. Als plötzlich ein fremder Mann namens Nicolas (Lil Rel Howery) durch den Kamin in sein Haus eindringt und sich als der einzig wahre und echte Weihnachtsmann zu erkennen gibt, droht der Abend im Chaos zu versinken. Während Eddie der Behauptung des Fremden wenig überraschend skeptisch gegenüber steht, hat Charlotte ihre helle Freude mit dem ungebetenen Eindringling.


Saving Santa Clause!
Bei Weihnachtsfilmen geht es nicht immer logisch zur Sache – vor allem, wenn durch die Präsenz von Santa Claus, fliegenden Rentieren und fleißigen kleinen Helferchen auch noch Fantasy-Einflüsse Einzug erhalten. Doch das gehört eben zum Genre dazu, wie auch zu den fantasiereich Geschichten, die Eltern ihren Kindern erzählen, wenn es um den freundlichen Rauschebartträger vom Nordpol geht. Dass in “Viel Wirbel um Weihnachten” anscheinend kein Erwachsener an den Weihnachtsmann glaubt, wo sich dieser doch offensichtlich jedes Jahr aufs Neue für die Geschenkeverteilung überall auf der Welt verantwortlich zeigt, ist hingegen die Art von Logikproblem, die sich kaum unter den Teppich kehren lässt.

Auch abseits des alles überlagernden Logikproblems erweist sich die “Viel Wirbel um Weihnachten” oder “Dashing Through the Snow”, wie er im Original heißt, als einzige Katastrophe. Statt das Weihnachtsmannmysterium aufrechtzuerhalten, um daraus eine charmante, kleine Familiengeschichte über Glaube und Vorstellungskraft zu entspinnen, verfolgt das Disney Original den spaßbefreiten Weg einer spannungsarmen Verfolgungsjagd durch die weihnachtlich beleuchtete Großstadtnacht. Festtagsstimmung und zündende Gags sucht man vergeblich, während das Darsteller*innengespann – allen voran der gelangweilt dreinblickende Ludacris – keinerlei Akzente setzen kann.

Fazit
Ein tristes Weihnachtsfest ohne Stimmung und ohne Gags!

Wie hat Dir „Dashing Through the Snow“ gefallen?

