Die besten Horrorfilme des Jahres!
Lust auf hungrige Werwölfe, perfide Psychospielchen, fantasiereiche Drachen und Graf Dracula? Kein Problem: Mithilfe der nachfolgende Top 20 unseres Chefredakteurs Chrischa könnt Ihr Euch ein paar Inspirationen für einen gemütlichen Halloween-Abend holen. Viel Spaß mit den besten Horrorfilmen des Jahres!
Platz 10 – The Knocking

„The Knocking“ erweist sich als charaktergetriebener Slow-Burner, der die Spannungsschraube gemächlich anzieht und mit ihr auch peut a peut Tür und Tor für schleichenden, sich in erster Linie über die Atmosphäre definierenden Horror öffnet – bis hin zur diabolischen Schlusspointe.
Platz 09 – Renfield

Nicolas Cage als Dracula – noch fragen? Hinter jedem bösen Mann steckt eine treue Seele – oder so ähnlich. Gru hatte seine Minions, Victor Frankenstein, seinen Igor und Graf Dracula? Der hat seinen Renfield! Basierend auf der Figur des Handlangers des dunklen Fürsten aus Bram Stokers Gothic-Horror-Roman „Dracula“ von 1897, bekommt der Mann hinter dem Titelmonster in der Horrorkomödie „Renfield“ seine eigene Geschichte, während sich Dracula selbst eher im Hintergrund aufhält. Eine interessante Idee, die einiges kann!
Platz 08 – Appendage

Jeder Mensch hat eine hässliche Seite, das ist unbestreitbar. In “Appendage” manifestiert sich diese in einem zunächst hilflos wirkenden bizarren Geschöpf, dass sich, herausgewachsen aus seiner Wirtin, zwar körperlich abnabelt, mental jedoch weiter verbunden von deren Selbstzweifeln und Ängsten nährt – so lange bis nichts mehr von ihr übrig ist.
Platz 07 – The Leech

Der weihnachtliche Psychothriller “The Leech” funktioniert gleichermaßen als bitterböse Abrechnung mit religiösen Werten als auch als zynischer Horror-Spaß, auch wenn der Horror selbst erst im letzten Akt zutage kommt – dann aber mit Schmackes!
Platz 06 – Clock

Ella ist eine wunderschöne und erfolgreiche Frau. Sie führt eine glückliche Ehe mit ihrem liebevollen Mann. Die Welt scheint ihr zu Füßen zuliegen – und doch wird sie von ihrer Umwelt als Außenseiterin wahrgenommen. Ella will keine Kinder. Wie viele Frauen in ihrem Alter stößt sie mit dieser Entscheidung bei Freunden und Familie auf Unverständnis und fasst deshalb einen folgenschweren Entschluss. Was als farbenfrohe, zynische Satire mit „Black Mirror“-esken Zügen beginnt, entwickelt sich nicht nur für Ella schnell zum nervenaufreibenden, psychologischen Horror-Erlebnis.
Platz 05 – Barbarian

Home-Invasion-Horror – und noch so vieles mehr! Trotz der klaren Zuordnung in eben jenes Horror-Subgenre, verfolgt Regisseur Charles Dorfman eine komplett eigenständige Vision und weckt dabei immer wieder Erinnerungen an Dave Francos Regiedebüt „The Rental“, bei dem der Home-Invasion-Aspekt ebenfalls lediglich als nettes Beiwerk für eine weitaus interessantere Geschichte diente. Atmosphärisch, fesselnd, charaktergetrieben!
Platz 04 – Talk to Me

Furchteinflößend, clever und unglaublich atmosphärisch in Szene gesetzt. “Talk to Me” ist die Horror-Überraschung des Jahres und genau das, was dem Mainstreamhorror all die Jahre gefehlt hat. Ein wirklich fieser, gruseliger Film!
Platz 03 – Speak No Evil

Ein aufwühlender Psychotrip, der es einem kalt den Rücken runterlaufen lässt – erst vor Fremdscham, später vor waschechtem Terror! Das macht „Speak No Evil“ nicht nur zu einer beißenden Satire über festgefahrene gesellschaftliche Umgangsformen, sondern auch zu einem das Nervenkostüm an die Grenzen des Erträglichen ausreizenden Psychothriller, der noch lange im Gedächtnis bleibt. Ein echter Horror-Geheimtipp!
Platz 02 – Resurrection

In einer niederschmetternden Abwärtsspirale aus Paranoia und Angst reißt der atmosphärische Slow-Burner sein Publikum mit einer gemächlichen, aber nicht zu entrinnenden Kraft mit sich in den Abgrund. “Resurrection” wird von Minute zu Minute besser, lässt den Figuren und mit ihnen auch der Atmosphäre und der Spannung genügend Raum und Zeit, sich zu entfalten, um letztlich in einem fantastischen Schlussakt seine ganze komplexe Wucht zu entfesseln. Ein sowohl darstellerisch als auch Inszenatorisch brillanter Psychothriller, dessen schleichender Horror sich bis tief unter die Haut gräbt!
Platz 01 – Soft & Quiet

Wo bin ich hier nur reingeraten? Mit „Soft & Quiet“ fand das noch junge Filmjahr 2023 auf dem Hard:Line Festival bereits im April seine erste große Herausforderung und führt das unwissende Publikum bis an die Grenzen des Erträglichen. Eine Tortur in Echtzeit, ohne Schnitte, unmittelbar und direkt. Die dynamische Kamera wirft die Zuschauer*in mitten ins Geschehen, macht sie zur Kompliz*in einer unbegreiflichen Tat. Je weniger man weiß, umso intensiver – also Augen zu und durch!


