| Titel | Tulsa King – Staffel 1 |
| Genre | Krimi, Action |
| Jahr | 2023 |
| FSK | 16 |
| Regie | Taylor Sheridan |
Paramount+ Start: 19.03.2023
Sylvester Stallone geht in Serie!
Wenn „Die Sopranos“-Showrunner Terence Winter keinen Geringeren als “Rocky”-Darsteller Sylvester Stallone für eine humoristisch angehauchte Mafia-Serie verpflichtet, dürften nicht nur eingefleischte Serienfans hellhörig werden. Im neun Episoden starke Paramount+ Original “Tulsa King” darf der Actionstar wieder die volle Portion Coolness auspacken, was alleine schon Grund genug sein dürfte, einen Blick zu riskieren. Und ja…es lohnt sich!

Und darum geht es…
Nach einer 25-jährigen Gefängnisstrafe darf Mafioso Dwight endlich wieder Lust der Freiheit schnuppern. Doch statt seinen Ruhestand in seiner Heimat New York zu genießen, wird der 75-Jährige von seinem Boss direkt nach Tulsa in Oklahoma geschickt, um dort ein kriminelles Imperium aufzubauen. Im ländlichen Tulsa angekommen, muss sich Dwight zunächst einmal mit den zur New Yorker Großstadt völlig konträren Gepflogenheiten arrangieren und auch die dort vorherrschende Verbrecherorganisation samt den örtlichen Behörden machen es ihm nicht gerade leicht Fuß zu fassen.

Ein Mafioso macht die Provinz unsicher
Knochentrockene Dialoge, knallharte Typen und eine überraschend große Bandbreite an Gefühlen! Bereits nach zwei Episoden erweist sich „Tulsa King“ als ein heißer Anwärter auf das Siegertreppchen der besten Serien des Jahres! Die Rolle des knallharten und doch zutiefst sympathischen Mafioso, der sich plötzlich in der Provinz wiederfindet, ist „Rocky“-Star Sylvester Stallone wie auf den Leib geschrieben. Als charismatischer Gangster, der auch abseits kräftiger Faustschläge sein Umfeld vollständig im Griff hat, brilliert Sly mit komödiantischem Timing und unerwartetem Tiefgang. Dwight ist mehr als nur ein eindimensionaler Haudrauf und „Tulsa King“ mehr als nur eine Crime-Serie – so lassen es zumindest die ersten beiden Folgen erahnen.

Leider kann “Tulsa King” den anfänglichen Witz und Charme nicht ganz über die insgesamt neun Episoden der Staffel aufrechterhalten. Sobald sich Dwight mit den alltäglichen Problemen, die sich nach seiner langen Haftstrafe und dem für den Städter ungewohnt ländlichen Tuzla arrangiert hat, verlässt der Plot die ausgetretenen Pfade einer Crime-Serie nur noch selten. Sly macht dann zwar immer noch großen Spaß und sein Zusammenspiel mit seinen Co-Stars fällt größtenteils spaßig aus und doch schleicht sich eine gewisse Müdigkeit ein. Das macht “Tulsa King” letztlich doch nicht zu DEM Serienhighlight, nachdem es zu Beginn ausgesehen hatte, aber immer noch zu einem kurzweiligen, lustigen und vor allem vor Coolness nur so strotzenden Erlebnis, dass vor allem für Sylvester Stallone-Fans definitiv zum Pflichtprogramm gehört!

Fazit
Cool, kurzweilig und unterhaltsam. Für Fans von Sylvester Stallone eine uneingeschränkte Empfehlung!
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