12 Kilometers (Kurzfilm)

Ein gut behütetes Meisterwerk oder doch alles nur heiße Luft? Wer in den Genuss von Mike Peccis knapp 30-minütigen Kurzfilm „12 Kilometers“ kommen möchte, bezahlt nicht etwa mit seinem hart ersparen Geld, sondern mit einem erlesenen Horrorfilm-Geschmack. Den Horrorfilm gibt es exklusiv auf der Homepage des jungen Filmemachers – doch dafür benötigt man ein Passwort. Wer Mike Pecci mit seinen drei Lieblingshorrorfilmen überzeugen kann, bekommt als Antwort die Zugangsdaten zu seinem Werk.

Handlung

1984: In einer abgelegenen Forschungsstation irgendwo in den verschneiten Weiten Russlands hat ein Team von Wissenschaftlern ein 12 Kilometer tiefes Loch in den Erdboden gebohrt. Das geheime wissenschaftliche Projekt steht kurz vor seinem Höhepunkt, als Eduard, der Sohn des verstorbenen Mitbegründers der Mission, auftaucht, um die Arbeiten abbrechen zu lassen. Doch der leitende Professor Mihailov hält an seinem Plan fest – komme was wolle!

Kurzkritik

27 Minuten durch Mark und Bein dringender Horror! Wer guten Geschmack in Sachen Horrorfilme beweist, wird auch mit gutem Horror belohnt. Regisseur und Drehbuchautor Mike Pecci macht von der ersten Einstellung an klar, dass er sein Handwerk versteht und beweist dabei ein unglaublich feines Gespür für atmosphärische Bilder. Die stimmige Kinematografie wird von einem eindringlichen Sounddesign begleitet, das zwar zu Beginn etwas zu aufdringlich geraten ist, mit fortlaufender Spielzeit und der sich zuspitzenden Spannung, letztlich doch noch sein volles Potenzial entfalten kann. „12 Kilometers“ bietet Horror auf der Audiospur, der schleichend unter die Haut kriecht.

Fazit

Ein audiovisuelles Horror-Erlebnis!

Bewertung: 4 von 5.

Neugierig? Dann schickt Mike Pecci einfach eine Directmessage mit euren drei Lieblingshorrorfimen auf Instagram. Den Filmemacher findet Ihr unter: Instagram.com/mikepecci

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