1996 begab sich der ehemalige Mr. Olympia Arnold Schwarzenegger in der Weihnachtskomödie „Versprochen ist versprochen“ auf die schier aussichtslose Mission, auf den letzten Metern vor Heiligabend noch den einzigen Wunsch seines Filmsohnes in Erfüllung gehen zu lassen. Zum Glück hat der junge Jake Doyle in “Weihnachtsjagd: Das Fest der Spiele” etwas mehr Zeit bei seinen Bemühungen endlich eine brandneue Nintendo Konsole in den Händen zu halten – auf die Hilfe eines engagierten Vaters wie einst Arnold Schwarzenegger kann er dabei jedoch nicht hoffen.

Handlung
Jake (Neil Patrick Harris) erzählt seiner Tochter die Geschichte seines wohl abenteuerlichsten Weihnachtsfests in den späten 1980er Jahren. Damals war der junge Jake (Winslow Fegley) fest entschlossen, das begehrteste Weihnachtsgeschenk der Zeit zu bekommen: eine Nintendo-Konsole. Gemeinsam mit seinen Freunden schmiedet er einen Plan, um das scheinbar unerreichbare Ziel zu erreichen. Dabei muss er sich gegen die Konkurrenz seiner Mitschüler, strenge Eltern und unerwartete Herausforderungen behaupten, während das Chaos der Vorweihnachtszeit seinen Lauf nimmt.

Kritik
“8-Bit Christmas” – so der Originaltitel des in Deutschland unter dem furchtbaren Namen “Weihnachtsjagd: Das Fest der Spiele” bekannten Weihnachtsabenteuers – bietet solide Unterhaltung im Stil von klassischen Feel-Good-Feiertragsfilmen ohne sich dabei an der Mottenkiste bekannter Klischees und allzu kitschigen Motiven zu bedienen. Die weihnachtliche Komödie fühlt sich dabei beinahe wie eine jugendfreie Version der heute schon zum Kult avancierten Überraschungskomödie „Good Boys“ aus dem Jahr 2019 – nur eben ohne die derbe Sprache und die vorpubertär Sex-Witzchen. Das “Weihnachtsjagd: Das Fest der Spiele” qualitativ dann im direkten Vergleich doch etwas abgeschlagen wirkt, hat mehrere Gründe.

A Happy Nintendo Christmas Story! Sonderlich innovativ ist “Weihnachtsjagd: Das Fest der Spiele” nämlich nicht geraten und auch die kindgerechten Gags wollen nicht immer zünden. Das disqualifiziert die mit Neil Patrick Harris prominent besetzte Komödie jedoch noch lange nicht als kurzweiliges Programm für einen vorweihnachtlichen Filmabend. Dafür eignet sich das unterhaltsame und charmante Abenteuer hervorragend, auch wenn die ständigen Produktplatzierungen ein wenig irritieren können – aber irgendwie passt das ja auch zu unserem weihnachtlichen Konsumverhalten.

Fazit
Solide Unterhaltung für die Vorweihnachtszeit!
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