Cop Secret [2021] Kritik

Mit dem subtilen Horror-Drama „Lamb“ konnte das isländische Kino Anfang des Jahres mit einer echten Perle auf sich aufmerksam machen. Dabei ist der nordische Inselstaat mit nicht einmal 400.000 Einwohnern alles andere als ein großes Filmland. Nun steht mit „Cop Secret“ aber schon der nächste Ausnahmefilm aus Island in den Startlöchern. Nach den durchaus positiven Reaktionen auf diversen Filmfestivals womöglich der nächste große Wurf?

Cop Secret ©MFA+ FilmDistribution

Handlung

Polizist ist ein Knochenjob für echte Männer! Zum Glück gibt es die beiden konkurrierenden Superbullen Bussi und Hörour, die in Reykjavik für Recht und Ordnung sorgen. Als es darum geht, einen Ring aus Bankräubern zu zerschlagen, müssen sich die beiden Alphamänner zusammenschließen. Doch bei so viel Testosteron kommt es natürlich zu Reibereien – aber auch zu unerwarteten romantischen Gefühlen.

Cop Secret ©MFA+ FilmDistribution

Kritik

Harte Typen, dicke Knarren – und die Liebe! Auf dem Papier klingt „Cop Secret“ nach einem Comedy-Traum, denn man nicht verpassen möchte. Zwei testosterongeladene Badboys, die sich ineinander verlieben und dabei noch das komplette Actiongenre hops nehmen, klingt tatsächlich höchstinteressant. Doch das Potenzial wird zu keinem Zeitpunkt ausgeschöpft. So wird sich zwar händeringend darum bemüht, Filme wie die „Bad Boys“ Reihe zu persiflieren – witzig ist das aber zu keiner Sekunde. Die Action selbst wirkt – Satire hin oder her – stets wie eine schlechte Kopie diverser Großproduktionen. Einzig der trashig-schnulzige Soundtrack macht richtig Laune. Die kitschigen Popsongs in den unpassendsten Momenten bleiben das einzige Highlight in einem ansonsten enttäuschenden Film. Da wäre viel mehr drinnen gewesen.

Cop Secret ©MFA+ FilmDistribution

Fazit

Gut gemeint, dürftig umgesetzt!

Bewertung: 2 von 5.

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