| Titel | Wie Zeke zur Religion fand |
| Genre | Sci-Fi, Action |
| Jahr | 2025 |
| FSK | 18 |
| Regie | Diego Porral |
Starttermin: 14.05.2025| Netflix
Wie Zeke zur Religion fand
Während viele Episoden von “Love, Death & Robots” vor allem auf fotorealistische Animationen und möglichst lebensechte Visualisierung setzen, schlägt Wie Zeke zur Religion fand bewusst einen anderen Weg ein: Statt detailverliebter Texturen dominieren grobe Schraffuren, harte Kontraste und ein Stil, der sich deutlich an Graphic Novels orientiert – roh, überzeichnet und angenehm entgleist. Dass “Wie Zeke zur Religion fand” darüber hinaus auch noch mit deutlich erhöhter Brutalität überrascht und nicht davor zurückschreckt, menschliche Körper auf alle erdenklichen Weisen in seine Einzelteile zu zerlegen, während sich die gezeichneten Kulissen mit Blut füllen, ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal – zumindest im Rahmen der nunmehr vierten Staffel der allseits beliebten Netflix Serie.

Die blutigste Episode der neuen Staffel
Der Weg zu Gott in “Wie Zeke zur Religion” fand ist ein Weg über Umwege – in Form einer unliebsamen Konfrontation, bei der es zunächst galt, dem Teufel in die Augen zu blicken, ehe dessen Nemesis an Bedeutung gewann. Als Soldat sieht sich der titelgebende Protagonist einer von Nazi-Schergen heraufbeschworenen höllischen Kreatur gegenüber, die sich auf möglichst rabiate Weise quer durch die Truppe meuchelt. Hier verschmelzen Vintage-Weltkriegsästhetik und düstere Horrorvision zu einem blutigen Szenario, das vor allem über seine absurde Zuspitzung von Gewalt funktioniert, während jene, die unter der Oberfläche nach tieferer Bedeutung suchen, eher enttäuscht werden dürften. Eine gelungene Abwechslung – nicht mehr und nicht weniger.

Fazit
Die blutrünstigste Episode der vierten Staffel hört auf den Namen “Wie Zeke zur Religion fand”. Kein Glanzstück, aber solide Unterhaltung für Fans der ruppigen Gangart!


