| Titel | Alles Fifty Fifty |
| Genre | Komödie |
| Jahr | 2024 |
| FSK | 6 |
| Regie | Alireza Golafshan |
Kinostart: 29.08.2024
Deutsche Comedy auf der Kinoleinwand
Deutsche Komödien haben es wahrlich nicht leicht – und daran sind sie größtenteils selber schuld. Flacher Humor in Verbindung mit den immergleichen Klischees, statt innovative und frische Ideen scheint die Devise. Das Kinopublikum nimmt dankend an – denn was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht – und das sich immer wieder selbst befruchtete Perpetuum mobile nimmt seinen Lauf. So wird nach wie vor auf überholte Stereotype und vorhersehbare Handlungsmuster zurückgegriffen, während der Humor weiterhin auf Kindergartenniveau stagniert. Wo sind der subtile Witz und die feine Ironie, die außerhalb der Landesgrenze doch so wunderbar funktionieren? Vielleicht ja in “Alles fifty, fifty”? Die deutsche Komödie startet in wenigen Tagen in den Kinos – und was sie uns beschert, erfahrt Ihr in unserer Videokritik!

Und darum geht es…
Auch wenn es zwischen Marion (Laura Tonke) und Andi (Moritz Bleibtreu) gefühlstechnisch nichts mehr gibt, dass die einstigen Liebenden miteinander verbindet, sehen die beiden, ihrem Sohn Milan (Valentin Thatenhorst) zuliebe, über das Eheaus hinweg und kümmern sich gleichberechtigt um dessen Erziehung. Dazu gehört auch ein gemeinsamer Sommerurlaub und das, obwohl mit Robin (David Kross) sogar Marions neuer Lebensgefährte mit von der Partie ist. Während sich die einstigen Eheleute also miteinander arrangieren, hat es sich Milan zur Aufgabe gemacht, seine Eltern permanent gegeneinander auszuspielen. Was anfangs funktionieren mag, entwickelt sich mehr und mehr in eine ganz andere Richtung. Kommen sich Marion und Andi etwa wieder näher…?

Alles Fifty Fifty: Videokritik
Nach “Die Goldfische” (2019) und “JGA: Jasmin. Gina. Anna.” (2022) ist “Alles Fifty Fifty” bereits die dritte Komödie, die Regisseur Alireza Golafshan binnen fünf Jahren auf die deutschen Kinoleinwände bringt. Ob der idyllische Familienurlaub mit unerwartetem Liebes-Comeback erneut die eingestaubten deutschen Genrekonventionen bedient, oder endlich mal etwas Neues wagt, das hat sich Jacob einmal genauer für Euch angeschaut!

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