Hat sich das Warten gelohnt?
Willkommen in “Borderlands” – ein wilder, ungezähmter Welt aus postapokalyptischem Chaos und verrückter Science-Fiction. Karge, trockene Weiten erstreckt sich endlos, gesprenkelt mit rostigen Überresten, längst verlassener Siedlungen und riesigen, zerfallenden Industriekomplexen. Die Städte – ein Flickenteppich aus Schrott, notdürftig zusammengezimmert aus alten Metallteilen und Schiffswracks. Überall hängen grelle, neonfarbene Werbeschilder, die die verrückten Waren der unberechenbaren Händler anpreisen. Bewohnt von Söldner*innen, Banditen und Überlebenskünstler*innen, nicht minder exzentrisch, mit verrückten Frisuren, grotesken Tattoos und improvisierten Rüstungen. Hyperaktive Roboter und riesige Monster durchstreifen das Land, und die Waffen, die man findet, sind so vielfältig wie die Kreaturen, auf die man stößt. Das ist die Welt von Borderlands, also der Videospiele – und das ist, was der gleichnamige Kinofilm daraus macht!

Und darum geht es…
Für die Schatzjägerin Lilith (Cate Blanchett) ist die Rückkehr auf ihren chaotischen Heimatplaneten Pandora eher unfreiwilliger Natur. Im Auftrag des Waffenmoguls Atlas (Edgar Ramírez) ist sie auf der Suche nach dessen verschollenen Tochter, der verrückten Kinder-Kriegerin Tiny Tina (Ariana Greenblatt) samt ihres muskelbepackten Kampfkolosses und Beschützers Krieg (Florian Munteanu). Weil sich das alleine eher schwer gestaltet, bekommt sie dabei Hilfe von Ex-Soldat Roland (Kevin Hart), der Wissenschaftlerin Tannis (Jamie Lee Curtis) und dem quirligen Roboter Claptrap (Jack Black). Doch die Suchmission gestaltet sich als weitaus einfacher als gedacht und so stößt die bunt gemischte Gruppe schnell auf die rebellische Göre. Was zunächst nach schnell verdientem Geld und einer frühen Heimreise aussieht, mündet nach der unverhofften Entdeckung eines sagenumwobenen Artefakts in ein actiongeladenes Abenteuer!

Borderlands: Videokritik
Der Weg vom Videospiel zum Kinofilm war kein leichter. Bereits 2015 angekündigt, dauerte es alleine schon vier Jahre, bis 2019 mit der Verpflichtung des “Hostel”-Regisseurs Eli Roth das Projekt “Borderlands” endlich Fahrt aufnahm. Ursprünglich für das Jahr 2022 geplant, musste die Adaption der beliebten Videospielreihe mehrmals verschoben werden und fristete auch noch nach ihrer Fertigstellung ein Dasein auf der Ersatzbank – bis jetzt. Ob sich das lange Warten auf die Actionkomödie gelohnt hat? Jacob hat eine eindeutige Antwort parat! Aber seht selbst…!

Wie hat Dir „Borderlands“ gefallen?

