Transformers: Aufstieg der Bestien – Kritik

TitelTransformers: Aufstieg der Bestien
Genre Action
Jahr2023
FSK12
RegieSteven Caple Jr.

Heimkinostart: 12.10.2023

Die Transformers sind zurück!

Reboot, Prequel oder doch ein Sequel. Worum es sich bei “Transformers: Aufstieg der Bestien“ jetzt genau handelt, ist unklar. Nach insgesamt fünf Filmen unter der Regie von Action-Spezialist Michael Bay und einem Neustart mit dem in den 80er Jahren angesiedelten „Bumblebee“, setzt der inzwischen siebte Transformers-Adaption zwar wenige Jahre nach den Ereignissen des Soft-Reboots an, biedert sich in Sachen lieb- und seelenlosen Materialschlachten wieder dem typischen Bay-Bombast an. Welcher Teil nun in Verbindung zu welchem steht, ist dabei im Grunde auch egal – am Ende ist es sowieso wieder dasselbe in metallic-grün…

Transformers: Aufstieg der Bestien ©Paramount

Und darum geht es…

Brooklyn, 1994: Seit seiner Zeit bei der Armee hat Noah (Anthony Ramos) große Probleme einen richtigen Job zu finden. Dabei könnte er das Geld dringend gebrauchen. Sein kleiner Bruder ist schwer krank, die Krankenhausrechnungen stapeln sich und seine Mutter arbeitet bereits am absoluten Maximum. Aus der Not heraus beteiligt er sich an einem Autodiebstahl und gerät dabei mitten in eine intergalaktische Schlacht. Das von ihm gestohlene Fahrzeug entpuppt sich nämlich als Autobot Miguel (Stimme: Pete Davidson), der sich gemeinsam mit Optimus Prime (Stimme: Peter Cullen) und weiteren Transformers dem Kampf mit einem übermächtigen Gegner stellen muss. Scourge (Stimme: Peter Dinklage), Anführer der Terrorcons, hat es auf ein mächtiges Artefakt abgesehen und schreckt nicht davor zurück, alle und jeden, der sich ihm in den Weg steht, zu vernichten!

Transformers: Aufstieg der Bestien ©Paramount

Nach dem Lichtblick „Bumblebee“ wieder ein Schritt in die falsche Richtung!

Vom an repetitiven Action-Quatsch gewohnten Publikum verschmäht und an der Kinokasse entsprechend abgestraft, distanziert sich “Transformers: Aufstieg der Bestien” wieder vom gelungenen Versuch, mit “Bumblebee” zu Abwechslung mal den Fokus auf charismatische Figuren zu setzen und eben nicht nur einfach Dinge zu Klump zu dreschen und macht einfach da weiter, wo Michael Bay mit seinem letzten Film aufgehört hat. Vorhang auf für eine weitere Runde austauschbares CGI-Gekloppe. Dass sich die größtenteils langweilig choreografierten Kämpfe vornehmlich an menschenleeren Orten irgendwo in der Pampa und entsprechend ohne menschliche Verluste und spektakuläre Zerstörungsorgien abspielen, nimmt dem sowieso schon generischen Krach-Bumm dann auch noch das letzte bisschen Gravitas. Erst, wenn sich die Kamera für das große Finale an die einzelnen Figuren anhaftet…

Transformers: Aufstieg der Bestien ©Paramount

… und in einer langen Einstellung ohne Schnitte durchs Getümmel hangelt, kann „Transformers: Aufstieg der Bestien“ endlich, aber auch viel zu spät, seine Karten richtig ausspielen. Bis zu diesem Zeitpunkt muss man jedoch erst einmal aushalten! In Anbetracht der völlig deplatzierten, pseudo-coolen Dialogen, die wahlweise pathetischem Kauderwelsch und / oder Erklärbär-Hintergrundwissen – selbstverständlich irgendein Nonsens-Wissenschafts-Quatsch – weichen, ist das gar nicht mal so einfach. Hinzu kommt ein gigantischer Apparat an eindimensionalen Figuren und niemals auch nur annähernd zündender wollenden Gags. Wäre da nicht der eingängige 90er-Jahre Hip Hop Soundtrack, der von Notorious BIG bis LL Cool J zumindest für Rapfans das eine oder andere musikalische Highlight zu bieten hat, wäre der Weg bis dahin vermutlich noch einmal weitaus steiniger.

Transformers: Aufstieg der Bestien ©Paramount

Fazit

Nach sieben Filmen ist der Drops so langsam auch gelutscht!

Bewertung: 2 von 5.

Wie hat Dir „Transformers 7: Aufstieg der Bestien“ gefallen?

Das könnte Dich auch interessieren!