Flamin‘ Hot [2023] Kritik

TitelFlamin‘ Hot
Genre Drama, Biopic
Jahr2023
FSK12
RegieEva Longoria

Starttermin Disney+: 09.06.2023

Der Weg vom Tellerwäscher zum Millionär ist muy caliente

In den Vereinigten Staaten von Amerika gehören Flamin‘ Hot Cheetos zu den beliebtesten Snacks – und das nicht nur bei der lateinamerikanischen Bevölkerung. Hier in Deutschland hingegen sucht man die würzig-scharfe Knabberei vergeblich im Supermarkt. Das dürfte auch der Grund dafür sein, wieso Disney Plus den Film über die Entstehungsgeschichte der titelgebenden Geschmacksrichtung „Flamin‘ Hot“ hierzulande klammheimlich ins Programm genommen hat. An der Qualität dürfte es jedenfalls nicht liegen…

Flamin‘ Hot ©Searchlight Pictures

Und darum geht es…

Als mexikanischer Einwanderer ohne Schulabschluss hatte Richard Montañez es nicht leicht im Berufsleben Fuß zu fassen. Gerade als er in ein kriminelles Milieu abzurutschen droht, zeigt ihm ein kleiner Hausmeisterjob beim Chips-Hersteller Frito-Lay eine neue Perspektive auf. Doch er will mehr als nur die Fabrikhallen sauber halten. Richard hat eine Vision – und der Rest ist Geschichte!

Flamin‘ Hot ©Searchlight Pictures

Eine fast wahre Geschichte…

Für das autobiografische Drama „Flamin‘ Hot“ nahm „Desperate Housewives“-Star Eva Longoria zum ersten Mal bei einem Spielfilm auf dem Regiestuhl Platz. Statt sich akribisch genau an den belegbaren Fakten entlangzuhangeln, stellt die ehemalige Seriendarstellerin darin die Wahrheit gerne mal zugunsten einer positiven Botschaft in den Hintergrund. Schenkt man einem Artikel der Los Angeles Times glauben, war der Hausmeister des US-amerikanischen Chips-Herstellers Frito-Lay, Richard Montañez lediglich für das Marketing zuständig und nicht etwa an der Idee und der Entstehung der einzigartigen Cheetos-Geschmacksrichtung beteiligt

Flamin‘ Hot ©Searchlight Pictures

Basierend auf der Autobiografie des selbsternannten Erfinders der geschmacksintensiven Mixtur entspinnt „Flamin‘ Hot“ eine gut gelaunte, motivierende Außenseitergeschichte nach bekanntem „Vom Tellerwäscher zum Millionär“-Muster. Die Themenpalette reicht hierbei von Rassismus über Wirtschaftskrise bis Chancengleichheit. Anders als zuletzt in Ben Afflecks Nike-Erfolgsstory „Air: Der große Wurf“ interessiert sich das Biopic weniger für das Produkt, sondern vielmehr für den Menschen und das Schicksal dahinter, worin auch die eigentliche Stärke des Biopics liegt. In seiner Eigenschaft als leichtfüßiges Feel-Good-Kino bietet „Flamin‘ Hot“ jedenfalls beste Unterhaltung – viel mehr aber auch nicht.

Flamin‘ Hot ©Searchlight Pictures

Fazit

Ein seichtes Biopic zum Abschalten und Genießen!

Bewertung: 3 von 5.

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