| Titel | Event Horizon – Am Rande des Universums |
| Genre | Sci-Fi, Horror |
| Jahr | 1997 |
| FSK | 16 |
| Regie | Paul W. S. Anderson |
Heimkinostart: 25.05.2023
Event Horizon – Am Rande des Universums 4K (Neuauflage) (4K UHD + Blu-ray)
Okkulter Sci-Fi-Horror aus den 90ern – jetzt auch in 4k
Nachdem Paul W. S. Anderson mit seiner Videospielverfilmung „Mortal Kombat“ im Jahre 1995 bereits bei den Filmkritik*innen dieser Welt in Ungnade gefallen ist, war es um seinen nächsten großen Kinofilm, dem Sci-Fi-Horrorfilm „Event Horizon – Am Rande des Universums“ nicht unbedingt besser bestellt. Anders als jedoch die unsägliche Leinwandadaption rund um Sub-Zero und Scorpion konnte der Weltraum-Horror völlig zurecht eine echte Fanbase um sich aufbauen, die mit der 4k Neuauflage fürs Heimkino nun Nachschub für ihre Filmsammlung bekommt.

Und darum geht es…
Seit ihrem ersten Testflug ist das innovative Raumschiff, die „Event Horizon“ spurlos verschwunden. Als sie sieben Jahre später plötzlich wieder ein Signal absetzt, wird die Besatzung der „Lewis and Clark“ damit beauftragt, das verschollen geglaubte Schiff zu untersuchen und herauszufinden, was mit ihr geschehen ist. Schnell wird klar, dass an Bord des Raumschiffs etwas Schreckliches passiert ist. Was mit seltsamen Halluzinationen beginnt, entpuppt sich für die Crewmitglieder schnell zum Kampf ums nackte Überleben!

Auch heute noch einen Blick wert!
Mehr als 25 Jahre ist es her, dass „Event Horizon – Am Rande des Universums“ seine Premiere in den Kinos feierte und Horror- wie auch Sci-Fi-Fans auf dem ganzen Globus in seinen düsteren Bann zog. Nun wäre es natürlich völlig überzogen zu behaupten, Paul W. S. Andersons höllischer Ritt durch die Weiten des Alls hätte damals schon mit Innovationen geglänzt und doch bleibt der erzählerisch nicht unbedingt wegweisende Genrefilm auch heute noch sehenswert – und das hat verschiedene Gründe. Während die Geschichte über die gescheiterte Rettungsmission sowie die eher oberflächliche Figurenkonstellation unverändert unspektakulär bleiben, hat „Event Horizon – Am Rande des Universums“ bis heute nichts von seiner einnehmenden Stimmung eingebüßt.

Abgesehen von einigen plakativen Schockmomente und vorhersehbaren Jump Scares, zieht „Event Horizon – Am Rande des Universums“ seine Faszination größtenteils aus den blutigen Effekten und einer dichten Atmosphäre, die ungemein von dem düsteren industriellen Setting profitiert. Der nicht immer ganz stimmige Einsatz von CGI hingegen ist seiner Zeit geschuldet, dabei aber deutlich besser gealtert, als man zunächst annehmen könnte. Das liegt natürlich auch daran, dass Paul W. S. Anderson den Fokus verstärkt auf die unansehnlich-ansehnlichen, praktischen Effekte legt und dem Einsatz von detailverliebten, echten Kulissen. Somit bietet „Event Horizon – Am Rande des Universums“ auch heute, rund 25 Jahre nach der Erstaufführung, noch einprägsame Money Shorts, ikonische Einstellungen und eine zum Schneiden dichte Atmosphäre.

Fazit
Auch mehr als 25 Jahre nach der Veröffentlichung macht „Event Horizon – Am Rande des Universums“ eine gute Figur und bietet trotz diversen Schönheitsfehlern atmosphärischen Sci-Fi-Horror.
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