Indemnity

Exotische Tiere, weitläufige Savannen und paradiesische Strände. Südafrika ist vornehmlich für seine vielseitige Fauna und Flora bekannt, doch hat auch abseits der Artenvielfalt gerade für Filmfans einiges zu bieten. Die Hauptstadt Kapstadt ist eine aufstrebende Filmmetropole und wird in Zukunft sicher für den einen oder anderen Überraschungshit an der Kinokasse sorgen. Ob der südafrikanische Thriller „Indemnity – Die Jagd nach der Wahrheit“ einer davon ist, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen…

Indemnity ©Meteor / Drop-Out

Handlung

Als der ehemalige Feuerwehrmann Theo eines Morgens im heimischen Ehebett neben seiner toten Frau aufwacht, gerät er direkt in den Fokus der Ermittler. Auch wenn alle Beweise gegen ihn sprechen, beteuert Theo seine Unschuld und vermutet einen Komplott. Ihm bleibt nur die Flucht, um auf eigene Faust den wahren Mörder seiner Frau ausfindig zu machen. Doch dabei ist ihm nicht nur die Polizei auf den Versen. Theo befindet sich fortan im Visier einer geheimnisvollen Organisation, die den Flüchtigen mit allen Mitteln ausschalten will, ehe er einer vermeintlichen Verschwörung auf den Grund kommt.

Indemnity ©Meteor / Drop-Out

Kritik

Mit der erfolgreichen Netflix-Serie “Blood & Water” konnte sich der südafrikanische Regisseur Travis Taute bereits einen kleinen Namen machen. Seine jüngste Regiearbeit “Indemnity – Die Jagd nach der Wahrheit” schaffte es nun sogar für kurze Zeit auf die Leinwand einiger ausgewählter Kinos in Deutschland, ehe der Verschwörungsthriller nun auch eine Heimkino-Auswertung erfährt. Der südafrikanische Film fällt dabei vor allem durch seine hochwertige Inszenierung und die durchaus soliden Schauspielerleistungen auf, ist mit einer Laufzeit von über zwei Stunden aber auch ziemlich sperrig geraten.

Indemnity ©Meteor / Drop-Out

Trautes Geschichte – das Skript stammt ebenfalls von ihm – verliert sich dabei zunehmend in ausgiebigen Ermittlungsarbeiten und lässt trotz starker Einzelmomente viel von seinem Potenzial auf der Strecke liegen. Rund eine halbe Stunde weniger hätte der Spannungskurve durchaus gutgetan und den Sehgenuss deutlich angenehmer gestaltet. Alles in allem hinterlässt “Indemnity – Die Jagd nach der Wahrheit” dennoch einen passablen Eindruck, auch wenn der erhoffte Ausbruch nach oben ausbleibt.

Indemnity ©Meteor / Drop-Out

Fazit

Gut inszenierter Verschwörungsthriller mit einigen Längen!

Bewertung: 2.5 von 5.

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