Monday – Liebe eines Sommers [2020] Kritik

Sommer, Sonne und Frühlingsgefühle. Auch wenn es sich bei Argyris Papadimitropoulos‚ „Monday – Die Liebe eines Sommers“ um seinen ersten US-amerikanischen Langfilm handelt, bleibt der griechische Regisseur seinem Heimatland treu und verfrachtet seine zwei Hauptdarsteller*innen direkt ins sonnige Setting Griechenlands. Abgesehen vom prominenten Zugpferd, dem MCU-Star Sebastian Stan, hat seine Romanze jedoch wenig mit herkömmlicher Hollywood-Maßenware gemein – kann trotz erfrischender Inszenierung, aber nicht über die gesamte Laufzeit uneingeschränkt überzeugen.

Monday ©Paramount Pictures

Handlung

Mickey lebt ein ausgelassenes wie auch sorgloses Leben fernab seiner Heimat der USA. Vor sieben Jahren hat er sich im griechischen Athen niedergelassen, wo er sich als gefragter DJ etablieren konnte. Als ein Bekannter ihm die ebenfalls aus Amerika stammende Anwältin Chloe vorstellt, führt das schnell zu einem intensiven Kuss, auf den eine gemeinsame Nacht am Stand folgt. Was ursprünglich nur ein unbeschwerter One-Night-Stand sein sollte, entwickelt sich durch einen kleinen Zufall zu einer leidenschaftlichen Wochenend-Romanze. Eigentlich wollte Chloe das sonnige Griechenland ja hinter sich lassen, doch das Band, das sie und Mickey verbindet, lässt sie ihr Vorhaben überdenken…

Monday ©Paramount Pictures

Kritik

Die natürlichen Bilder der sonnendurchfluteten Kulissen Griechenlands sorgen direkt für ein unbeschwertes Gefühl von Freiheit und Sorglosigkeit. „Monday – Liebe eines Sommers“ erreicht das Publikum mit den stakatoartigen Momentaufnahmen von lebhaften Partys, literweise Alkohol und Mopedfahrten durch mediterrane Landschaften vornehmlich auf der Gefühlsebene. Das weckt Erinnerungen an Ausnahmefilme wie den in Italien angesiedelten „Call Me By Your Name“ – nur dass sich Papadimitropoulos‘ Film inhaltlich irgendwann ein wenig zu verzetteln scheint.

Monday ©Paramount Pictures

Dank der echten Dialoge, die sich mitten aus dem Leben gegriffen anfühlen und den authentischen Figuren ist das erzählerische Defizit – ab einem gewissen Punkt ist die Liebesgeschichte repetitiv und etwas belanglos – aber zu vernachlässigen. Sebastian Stan und Denise Gough als glaubhaftes Liebespaar tun ihr übriges und verleihen den sowieso schon herzlichen Charakteren das nötigt Charisma, um sich als Zuschauer*in mit ihnen verbunden zu fühlen. Das macht „Monday – Die Liebe eines Sommers“ zu einem erfrischenden Mix aus Feel-Good-Romanze und Drama fernab des Mainstreamkinos – inhaltliche Schwächen hin oder her.

Monday ©Paramount Pictures

Fazit

Die Romanze lebt von der ansteckenden Stimmung und dem tollen Cast!

Bewertung: 3 von 5.

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